Schaffen wir es, uns GEMEINSAM für mehr Gerechtigkeit einzusetzen …?

27. Januar 2018 0
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Wollt Ihr keine faire Rente?

GEMEINSAMKEIT schaffen! Wie bereits gesagt, gibt es mittlerweile viele engagierte Gruppen, die Aktionen planen und durchführen, Informationsaustausch betreiben, Fakten darlegen, bei Problemen helfen etc. – Doch die Teilnehmerzahl ist bisher mehr als dürftig. Werden SIE aktiv!!! Schreiben, treffen, reden Sie miteinander und tauschen sich aus! Keiner klopft an Ihre Tür und liefert Lösungen für ein besseres Leben auf dem Silbertablett.

Es ist traurig aber leider wahr. Die, die gerne bei Aktionen mitmachen würden, haben dazu kein Geld. Da scheitert es bereits an Bus- und Bahnkosten. Deshalb müssen wir Sponsoren finden, die deutschlandweit Aktionen finanziell unterstützen, jedoch ohne dabei eigene/andere Interessen zu verfolgen.

Dann gibt es die Bedürftigen, die überhaupt keinen Zugang zum Internet, zu den sozialen Medien haben, und somit nie von geplanten Aktionen erfahren. Deshalb ist auch die Mundpropaganda sehr wichtig. Beiträge und Infos können ausgedruckt und verteilt werden. Das wäre eine Möglichkeit, diese Menschen darauf hinzuweisen, dass es Mittel und Wege gibt, sich gemeinsam und gewaltlos zu wehren.

Leider sind bisher von 12 Millionen Bedürftigen in Deutschland, nur eine „Handvoll“ bereit, sich zu engagieren. Die Mehrheit verbleibt untätig im Meckersumpf und erwartet scheinbar, dass andere den Karren für sie schon aus dem Dreck ziehen werden.
Dabei dürfte es jedem klar sein, dass wir nur GEMEINSAM etwas erreichen können.
Notorische Bedenkenträger und Nichtstuer mit ihren Ausreden wie »ich würde ja, aber es bringt eh nix, ich warte erst einmal ab«,werden und wollen nichts verändern. – Sind aber meistens die, die am lautesten jammern.

Rentnerpaar mit wenig Geld
Bildurheber: Birgit Reitz-Hofmann

Im vorherigen Beitrag haben wir ja bereits auf Petitionen und Briefe/Mails an die Politiker und Medien hingewiesen.

Auch auf die Facebook-Gruppe »Aktion-Licht-Aus«, die mittlerweile wächst, würde sich über weitere Teilnehmer freuen.

Ebenso die Facebook-Gruppe »Die Rente muss zum Leben reichen – Altersarmut geht gar nicht« möchte deutschlandweit noch weiter wachsen.

Ralf Piekenbrock hat bereits mehrmals angeboten, Aktionen für NRW zu übernehmen. – Vor Machen steht Organisieren – Er hat die Möglichkeiten dazu. Einfach bei ihm melden, wer wirklich was TUN will. Leider sind die Mail-Anfragen bisher sehr spärlich … ralf-piekenbrock@t-online.de oder https://www.facebook.com/R.Piekenbrock/

Wenn ein Zustand, eine Situation oder ein zu befürchtendes Szenario wirklich dramatisch und unzumutbar ist, muss man sich schon von seinem Sofa erheben. Erst recht, wenn sich Menschen bereit erklären, dass Ganze in die Hand zu nehmen.

Erschrecken Sie doch einfach mal unsere Politiker damit, dass es in Deutschland noch jede Menge denkfähiger Bürger/innen gibt, die sich gegen Willkür, Abzocke, Ausbeutung und reichendienlicher Politik gewaltlos wehren.

friedliche Demonstration
Bildurheber: Yuliya Kutska

Nachstehend noch weitere Vorschläge, wo und wie Sie sich engagieren können, um gegen die gewachsene Ungerechtigkeit in Deutschland vorzugehen.

Wolfgang Domeier (Ritterhude) »Gerechtigkeit braucht Engagement«
Facebook:   https://fb.com/Gerechtigkeit.braucht.Engagement 
https://weact.campact.de/p/rente-solidarisch-finanzieren 
Er hat mit seinem „Rentenmobil“ bereits Aktionen gemacht und eine geschlossene Gruppe „GbE-Aktivgruppe“ eingerichtet! Hier möchte er mit Euch Aktivitäten für eine gute Rentenpolitk abstimmen, Argumente sammeln, Flyer und Plakate entwerfen, die Presse aktivieren, Montagsdemos veranstalten und andere Maßnahmen beschließen. Bitte nur zum Eintritt in die Gruppe anmelden, wenn Ihr Euch AKTIV beteiligen wollt.

Es gibt sehr viele Interessensgemeinschaften, die sich mit sozialen Themen beschäftigen. Leider kennt man sich in diesem Umfeld nicht untereinander. Außerdem heißt es in fast jeder Internetpräsenz: „Schließt Euch uns an!“ Aber niemand scheint sich ANDEREN anschließen zu wollen. Weshalb auch immer. Damit wir wenigstens voneinander WISSEN, wurde die INGE ins Netz gestellt:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1989033348012447&set=a.1750569228525528.1073741827.100007174020883&type=3
Es wäre schön, wenn Ihr Eure Initiative auch dort eintragen lasst, damit Interessierte Euch finden können.

Elvira Kaehne (Berlin) in der Facebook-Gruppe »Die Rente muss zum Leben reichen – Altersarmut geht gar nicht« hat bereits gute Vorschläge für leicht durchführbare Aktionen (ohne viel Geld) gemacht. Es ist eine wunderbare Idee, damit anzufangen, montags einen Spaziergang zu einem bestimmten Ort/Treffpunkt zu machen und sich dort erst einmal mit Freunden zu treffen, andere zu animieren mitzugehen, sich auszutauschen, Handzettel zu verteilen und Hilfe anzubieten. Das bringt mehrere Vorteile mit sich: Man kommt an die frische Luft und unter Menschen, trifft sich mit Gleichgesinnten, kann Daten und Infos austauschen, sich gegenseitig helfen und Mundpropaganda hilft, von Woche zu Woche zu wachsen und die Presse aufmerksam zu machen.
Lesen Sie auf FB ihren Artikel: »Es reicht liebe Politiker! Die Rente muss zum Leben reichen!«

Weitere Initiativen werden wir hier gerne veröffentlichen …

Plötzlich alt und plötzlich arm! Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, findet sich schnell in dieser prekären Situation wieder. Altersarmut ist ein Thema für viele Rentner und ältere Arbeitnehmer in Deutschland. Ein Thema, das mit vielen Ängsten und Sorgen um die Zukunft nach dem Berufsleben oder nach einer Arbeitslosigkeit verbunden ist. Diese negativen Gefühle dürfen jedoch nicht in Perspektivlosigkeit umschlagen.

Aber was soll passieren, wenn der Großteil der aktuell Betroffenen und vor allem der zukünftig Betroffenen still hält?? Wollt ihr nur weiterhin stumpfsinnig die Zustände beklagen – oder endlich etwas unternehmen?
Gemeinsam sind wir stark und können eine Menge erreichen, und das ohne laut zu schreien! Mit vielen kleinen Nadelstichen werden wir uns bemerkbar machen. Die Politik hat seit langem eine falsche, unsoziale Richtung eingeschlagen, mit der wir nicht länger einverstanden sind.

Wenn die Rente ein Solidarsystem sein soll, dann muss sie aber auch solidarisch von der gesamten Gesellschaft finanziert werden. Ganze Berufsgruppen und alle höheren Einkommen halten sich aus der Finanzierung der Versorgung der älteren Menschen heraus. Wir haben schließlich auch deren Eltern mit unseren Rentenbeiträgen eine anständige Altersversorgung finanziert. Außerdem müssen wir allen Beamten und Politikern eine weitaus üppigere Altersversorgung finanzieren, als sie uns Beitragszahlern selbst zugestehen wollen.

Rentner sind keine Bittsteller! Es sind Menschen, die mit ihrer Lebensleistung die Grundlagen für den heutigen Wohlstand geschaffen haben! Und das häufig unter schwierigeren Bedingungen, als es sich die heutigen Beschäftigten vorstellen können.
Die Forderung nach einer gerechteren Rentenpolitik kann nicht die Forderung von ein paar Hundert Rentnern sein. – Es muss die Forderung von 20 Millionen Rentnern und von 30 Millionen Beitragszahlern sein! Denn die werden durch die Gesetze um ihre Lebensleistung betrogen!
Wer in die Rentenkasse einzahlt, muss auch eine Rente erhalten, die für ein menschenwürdiges, gutes Leben reicht. Es ist eine politische Unfähigkeitserklärung, dass Millionen Menschen im Alter ihr Leben in Armut und Bedürftigkeit fristen sollen.

Es ist an der Zeit, die Weichen neu zu stellen! Eine Gesellschaft frei von Angst und Sorge um das Morgen. Eine Gesellschaft des „Miteinander und Füreinander“.

Bildurheber

  • friedliche-demonstration-mit-uns-nicht-mehr: Yuliya Kutska

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