Hilfreiche Informationen und Nachdenkenswertes sind schon mal länger als fünf Zeilen …

13. Januar 2018 0
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Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzten fünf Beiträgen haben wir gefragt: » Was machen unsere vom Volk gewählten Vertreter (noch) für das Volk?«
Dazu, und auch für Beiträge davor, haben wir die unterschiedlichsten Kommentare erhalten …  > Von amüsiert, belächelt, bis hin zur Bösartigkeit und Beleidigungen aus der untersten Prollikiste. <  Zeitgenossen, die nicht fähig und willens sind, über die Headline hinaus den LINK zum kompletten Text zu lesen, und meinen, tumbe Kommentare abgeben zu müssen, oder völlig am Thema vorbei ihren geistigen Müll abzuladen, sind nicht unsere Zielgruppe! Wir behandeln keine Therapiethemen. Jedem seine Meinung … Ihre Meinung steht fest, wir werden Sie nicht mit Tatsachen verwirren!

Was uns weitermachen lässt, ist jedoch die enorme Zustimmung, die vielen Tipps, das Zunehmen von Mut sich gewaltlos zu wehren, und die Unterstützung beim (ver) Teilen unserer Beiträge. Dank Eurer/Ihrer Hilfe gehen wir auf die 15.000 Zugriffe zu.

Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, die Massen zu bewegen. Ein großer Teil der betroffenen Bürger/innen denkt überhaupt (noch) nicht daran, oder hat Angst, sich den Problemen zu stellen und zu handeln. Sie träumen nach wie vor davon, dass sich schon alles von alleine regelt, oder erwarten, dass die Anderen es richten werden … Nur liebe Leute, auf den Retter in der Not werdet Ihr vergebens warten. Euer Handeln ist gefragt!!! Nichtstun, aufregen, meckern, maulen, schimpfen, hat noch nie zu positiven Veränderungen geführt.

Rentner-Revolte hat deutschlandweit engagierte Mitstreiter jeden Alters (nicht nur Rentner), die nicht nur in ihrem Umfeld Demokratie vorleben, sondern auch durch diesen Blog Menschen informieren, helfen und sensibilisieren wollen, sich für ein gerechteres Deutschland einzusetzen, und sich gegen Unrecht und Willkür zu wehren. Die Beiträge werden seit Monaten nicht nur u. a. bei Facebook veröffentlicht/geteilt, sondern gehen auch an Politiker, Parteien und Presse, um sie mit der „Volkswirklichkeit“ zu konfrontieren.
Auch wenn es uns so vorkommt, als hätten viele unserer Politiker eine Art von Autismus (sehen nur ihre eigene Welt, aber nicht die „ihres“ Volkes, und lassen sich von Lobbyisten „aufklären“), haben wir nicht nur demokratische Pflichten, sonder auch RECHTE, die wir endlich einmal nutzen sollten!

Natürlich haben auch wir mittlerweile gemerkt, dass es ein schwieriges und langwieriges (aber nicht unmögliches) Unterfangen ist, Menschen zum Nachdenken zu bewegen, und aus ihrem Tiefschlaf/Desinteresse aufzuwecken, geschweige denn, zum TUN und Wehren zu animieren. Scheinbar haben die Betroffenen ihre Schmerzgrenze immer noch nicht erreicht …?

Deshalb fragen wir heute: »Was TUN WIR, das VOLK, für eine lebbare Demokratie, für ein gerechteres Deutschland?«

Es gibt in Deutschland mittlerweile mindestens 12 Millionen Bürger/innen (von 82 Millionen), mit steigender Tendenz > Bedürftige, die unter der Armutsgrenze leben, Hartz-IV-Empfänger, arme Rentner, Kinder, Alleinerziehende die zu Tafeln gehen müssen, Arbeitslose und Niedriglohnempfänger, Obdachlose, sowie eine große Gruppe schweigender, verängstigter Menschen, die nicht wissen, wie sie jeden Monat über die Runden kommen sollen. <

Aber noch nicht einmal 100.000 (von 12 Millionen!) Menschen bringen es fertig, friedlich gegen das gewachsene Unrecht von Politik und Wirtschaft zu demonstrieren?!

Man sagt: »Wenn der Deutsche auf dem Bahnhof demonstrieren würde, würde er sich vorher eine Bahnsteigkarte kaufen …«

Wenn Firmen Kaffeefahrten nach Berlin veranstalten, ist die Teilnehmerzahl höher, als wenn z. B. vor dem Reichstagsgebäude zur gewaltlosen Demonstration aufgerufen wird! … Steigt die Teilnehmerzahl etwa nur, wenn „Andere“ Busse chartern, die Teilnehmer in ihrem Zuhause abholen, verpflegen, und auch wieder in ihr warmes Heim zurückbringen? Als Unterhaltung werden in den Bussen dann so überlebensnotwendige Oberflächenthemen wie Selbstdarstellung, Diäten, Beauty, Promis, und ob es vielleicht regnen wird, zur Diskussion gestellt …
Oder wollen Demonstranten – wie bei machen Streiks – dafür bezahlt werden?

Also, was können WIR JETZT TUN, bis sich die Masse überzeugen lässt, sich endlich in Bewegung zu setzen, und nicht mehr länger im eigenen Elend zu suhlen?

GEMEINSAMKEIT schaffen! Es gibt mittlerweile viele engagierte Gruppen, die Aktionen durchführen, Informationsaustausch betreiben, Fakten darlegen, bei Problemen helfen etc. – Nur, dafür müssen Sie aktiv werden und miteinander reden/schreiben und sich austauschen! Keiner klopft an Ihre Tür und liefert auf einem Silbertablett Lösungen für ein besseres Leben.

Hier sind einige Vorschläge, die jeder von zuhause aus angehen kann. Gerne nehmen wir weitere Tipps per E-Mail an, die wir dann hier veröffentlichen werden. Lasst uns gemeinsam an Lösungen arbeiten und Anregungen sammeln, die uns weiterbringen! Gemeinsamkeit macht stark! Das Volk kann mehr erreichen, als es für möglich hält. Mehr Mut und weniger Angst. Mehr Engagement als stilles Dulden. Mehr Gerechtigkeit als Duckmäusertum. Mehr Offenheit als Anonymität.

  1. Schreiben Sie per E-Mail oder Postbrief alle Politiker/Parteien/Presse/Fernsehen regelmäßig bzw. oft an, und lassen dort Ihren Frust raus. Bleiben Sie aber sachlich! Bombardieren Sie diese Herrschaften mit der Wirklichkeit ihrer benachteiligten Bürger/innen. Wenn das nur 10.000 Menschen regelmäßig tun würden, wäre das schon einmal ein Protest von zuhause aus, der früher oder später seine Wirkung zeigen wird. Es kann auch immer der gleiche Text sein. Wenn Sie schreiben möchten, aber Texten nicht Ihr Ding ist, mailen Sie Jana an, umreißen das Thema/Problem und Sie erhalten einen Mustertext zurück.
    Googeln Sie nach Adressen – hier eine kleine Auswahl:

Frau Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin, Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin
CDU-Bundesgeschäftsstelle, Klingelhöferstraße 8, 10785 Berlin
FDP-Bundesgeschäftsstelle, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin
Bundesgeschäftsstelle, Bündnis 90 / Die Grünen, Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115 Berlin
SPD-Parteivorstand, Direktkommunikation, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Westdeutscher Rundfunk, Redaktion MONITOR, 50600 Köln
Bayerischer Rundfunk, Redaktion report München, Floriansmühlstr. 60, 80939 München
Redaktion RP Rhei­nisch-Ber­gi­sche Ver­lags­ge­sell­schaft mbH, Zül­pi­cher Str. 10, 40196 Düs­sel­dorf
Redaktion DER SPIEGEL, Postfach 11 04 13, 20404 Hamburg
Gruner + Jahr GmbH & Co. KG, Redaktion stern, 20444 Hamburg
Redaktion BILD GmbH & Co. KG, Axel-Springer-Str. 65, 10888 Berlin

(ohne Gewähr)
bundespraesidialamt@bpra.bund.de
poststelle@bundesregierung.de-mail.de
poststelle@bundeskanzlerin.de-mail.de
martin.schulz@bundestag.de
sigmar.gabriel@bundestag.de
andrea.nahles.wk@bundestag.de
buergerservice@spdfraktion.de
christian.lindner@bundestag.de
info@gruene.de
landesleitung@csu-bayern.de

  1. Schließen Sie sich Petitionen an (z.B. www.change.org), die Sinn machen und Ihre Einstellung widerspiegeln. Das gilt auch für Gruppen mit Aktionen, sowie für die Programminhalte von Kleinparteien.
    Auf Facebook gibt es da einige, zum Beispiel:

Ralf Piekenbrock, Bundesvorsitzender DBD Demokratische Bürger Deutschland  –  Internet: http://www.dbd-partei.de
Wir, eine Partei, Politik interessierter Bürger, stehen für eine verständliche, transparente, logische und nachvollziehbare Politik. Wir wollen eine neue Politik, entsprechend der Zeit in der wir leben. Mehr Mitspracherecht aller Bürger, Basisdemokratie, Volksentscheide, verbesserte Sicherheit durch mehr Polizeibeamte, die Bekämpfung der Kinder- und Altersarmut, ein Einkommen das ein Auskommen sichert und die Lebensqualität erhöht. Themen die von Ihnen, unseren Bürgern, als wichtig empfunden werden. Wir möchten die Politik in eine bürgernahe und verständlichere Richtung gestalten. Das gibt es aber nicht umsonst. Dafür müssen wir etwas tun und das jetzt und sofort. Deshalb schließen Sie sich uns an, verlassen Sie Ihre Komfortzone, erheben Sie sich und lassen Sie uns gemeinsam Politik für den Bürger gestalten. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen und die Politik gestalten, die Ihnen, Ihren Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Zukunft bietet.

Facebook-Gruppen:
Die Rente muss zum Leben reichen – Altersarmut geht gar nicht
Politik für Deutschland

Aktion-Licht-Aus – Ralf Ripken
Die Idee: Täglich von 19:24 Uhr bis 19:56 Uhr schalten wir das Licht und möglichst viele elektrische Geräte aus! Anstelle dessen wollen wir Kerzen, Teelichter, Kaminfeuer etc. benutzen. Damit wollen wir ein Zeichen setzen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen, mitreden und gehört werden wollen.
Wie soll die Aktion, Licht aus, überhaupt auffallen? Politiker oder Konzerne werden lichtlose Wohnungen wohl kaum auffallen, werden nicht sehen, wo überall das Licht aus ist! Nun, es ist ganz einfach, es zeigt sich über den Stromverbrauch!
Ein weiterer, noch viel wichtigerer Effekt ist, dass wir zeigen können, wie wir alle gemeinsam, durch einfachste Mittel, etwas beeinflussen können und werden. Wir beweisen damit, dass wir uns für eine Sache miteinander verbinden können und Grenzen der Nationalität, Religion und politischen Ausrichtung überwinden.
Wenn unsere Aktion auffällt, wird unser Austausch untereinander und die Bereitschaft mitzumachen größer werden. Wir werden dieses Instrument immer sicherer, gezielter einsetzen können. Der Aufbau von Strukturen untereinander wird unsere gemeinsame Verständigung erleichtern. Wir werden, als Gemeinschaft, unabhängiger, vielfältiger und kreativer als bisher sein. Hieraus kann ein ganz neues Selbstbewusstsein der Menschen entstehen. Wir werden gehört werden!
Unterstützt wird diese Aktion bereits von der „Partei freier Menschen“ (PfM) und der „Deutschen Mitte“ (DM)! Initiatoren Hatem und Ralf

Nur mal so zur Erinnerung …
Mit der Erklärung der Menschenrechte 1948 wurde das Grundprinzip der Demokratie und die Gleichberechtigung zum ersten Mal als weltweite Norm anerkannt. Es ist heute an uns, wie wir diese Souveränität ausüben wollen. Ebenso wurde auch 1949 in unserem Grundgesetz aufgenommen. Art. 1: »Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.« Art. 20.2.: »Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.«
Aus dem Grundgesetz: Artikel 1 – (2) Das deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
Artikel 2 – (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Artikel 3 – (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich …

Als sie den Arbeitern die Löhne gekürzt haben, habt Ihr geschwiegen.
Als sie den Armen die Unterstützung zum Überleben immer weiter gestrichen haben, habt Ihr geschwiegen.
Als sie den Alten die Renten gekürzt haben, habt Ihr geschwiegen.

In anderen Ländern wurde und wird nicht geschwiegen oder gejammert, sondern vom Volk gehandelt. Egal ob Benzinkostenerhöhung, Mautgebühren oder Sondersteuern. Die Menschen dort haben zum Teil recht heftig (gewaltlos) reagiert.

König vom Thron stoßen
Bildurheber: nuvolanevicata

Hier noch ein Auszug aus einem Gastbeitrag von Ralf Piekenbrock:
(Der komplette Beitrag erscheint in einem unserer nächsten Beiträge)

Der Mensch als solcher, unabhängig von Herkunft und Religion, muss wieder langfristig Inhalt aller Entscheidungen werden, und damit meinen wir auch die Menschen, die nach uns kommen, unsere Kinder und deren Kinder. Setzt Euch zusammen mit uns dafür ein, dass wir ihnen eine ZUKUNFT hinterlassen, in einer intakten Natur, in Sicherheit und dadurch in Frieden und Freiheit. Liebe Leser, das sind viele notwendige und dringende Veränderungen, die wir anstreben. Schaffen können wir das nur zusammen, und Veränderungen fangen nun mal bei jedem Einzelnen an. Es ist naiv zu glauben, dass sich auch nur irgendetwas aufhalten oder gar verändern lässt, wenn ich lediglich auf meinem Sofa sitze und ab und zu einen Wutpost formuliere. Seid aktiv, das geht auch im Alltag. Habt ein Auge und ein Herz für wirkliche Not und Bedürftigkeit in Eurer Nähe, unabhängig von der Hautfarbe. Gerade Menschen, die von unserem Staat vernachlässigt werden, sind oftmals auf unsere Hilfe und Nächstenliebe angewiesen. Stumpft niemals ab, trotz der täglichen Horror- und Gewaltmeldungen. Wir dürfen das niemals als Bestandteil unseres Alltags akzeptieren!

Machen - nicht warten !

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