Das Geheimnis unserer Zeit lautet: MITEINANDER, anstatt Gegeneinander zu ARBEITEN!

27. Oktober 2017 0
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Nachstehend ist ein Gastbeitrag (vielen Dank Ralf Piekenbrock), der eine initiativanimierende Ergänzung zu unserem vorherigen Beitrag ist („Abwarten??? Ohne eigenes TUN gibt es keine Veränderung!“ LINK).
Die Zeit des Abwartens ist vorbei. Es müssen gewaltlose Handlungen folgen. Wir ALLE sind gefordert, uns für unsere Demokratie einzusetzen. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass wir unseren Teil zu Lösungen beitragen und uns mitverantwortlich fühlen. Jeder von uns kann das Seine zu positiven Veränderungen dazutun.

Gastbeitrag von Ralf Piekenbrock – Einige ganz persönliche Gedanken

Im Februar 2016 haben wir die DBD gegründet. Meine persönliche Motivation lag in einer lang schwelenden Unzufriedenheit mit dem, was die, von einem Großteil der Bevölkerung gewählten Politiker, mit ihrem Auftrag, die Interessen der Bürger zu vertreten, so anfangen. Egal wo man hinschaut, sei es der Umgang mit den Menschen, die ihr Leben lang dafür geackert haben, unser Land nach zwei verheerenden Kriegen wieder dahin zu führen, wo wir heute stehen, sei es der Umgang mit unseren Kranken und pflegebedürftigen Mitmenschen, der Umgang mit unserer Natur, unseren Tieren und auch den Menschen, die nach uns kommen. Vieles ist in meinen Augen einfach nur profitorientiert und nicht nachhaltig ausgelegt. Alters- und Kinderarmut sind leider schon lange keine drohenden Gefahren mehr, sondern bittere Realität. Ebenso ist der Umgang mit unserem Zuhause, der Natur, unverantwortlich gegenüber unserem eigenen Fleisch und Blut, unseren Kindern und deren Nachkommen.

Unsere Politiker, egal ob auf kommunaler, landes- oder bundesweiter Ebene, scheinen ihre Entscheidungen oftmals nur im Interesse ihrer parteilichen Interessen, oder aus reiner Machtorientierung zu treffen. Natürlich kann man sagen, dass ich hier auf hohem Niveau stöhne, aber für mich ist es entscheidend, eine falsch eingeschlagene Richtung zu korrigieren, bevor es zu spät ist. Die Bevölkerung wird immer mehr den Gefahren von Terror und Gewalt ausgesetzt, weil unsere Politiker, entgegen dem Grundgedanken von Demokratie und auch dem Grundgedanken der EU, einsame Entscheidungen treffen und in unverantwortlicher Weise einen nicht mehr kontrollierbaren Zustrom von Flüchtlingen in unser Land förderten. Abgesehen davon, dass eine solches Verhalten in erster Linie den Menschen schadet, die wirklich unseren Schutz brauchen, ist es die gleiche Politik, die sich hier zum Retter aufschwingt, die in vielen Ländern überhaupt die Ursache für Hunger und Not erst setzt. Auch hier ging es weniger um ehrliche humanitäre Motivation, sondern darum, Stimmen zu bekommen, um an der Macht zu bleiben.

Jahrelang war immer zu hören, dass für dringende soziale Bedürfnisse derjenigen, die dafür Unmengen an Steuern zahlen, kein Geld da ist. Altersvorsorge, Pflege, Bildung, Sicherheit, Verkehr … für all das dem Bürger doppelt und dreifach in die Tasche gegriffen wird … Verbesserungen leider nicht finanzierbar sind. Auf der anderen Seite, Steuerverschwendungen in Milliardenhöhe, Profilierungssucht der Politiker mit Geldern, die ihnen nicht gehören, sondern denen, die sie zahlen und daraus einen Anspruch haben müssen, für ein Leben in Sicherheit, ein Altern in Würde, für eine Zukunft ihrer Kinder … aber Fehlanzeige.

Also egal welches Feld ich beleuchte, es wird am Interesse der Menschen vorbei entschieden und vor allem gelogen, bis sich die Balken biegen. Anstatt die für jedermann ersichtlichen Missstände, sei es in der Altersvorsorge, Pflege, Bildung oder Sicherheit anzugehen, wird so lange kaschiert und vertuscht, bis es so offensichtlich ist, man um Wahlergebnisse fürchten muss, und viele Bürger so wütend und verzweifelt sind, dass eine in sich komplett zerstrittene Partei wie die AfD, sich überhaupt erst etablieren kann.

Machen - nicht warten !
Bildurheber: convisum

Es ist zu einfach und zu naiv, nun ausschließlich die Politiker dafür verantwortlich zu machen. Es ist dumm zu glauben, dass es Veränderungen gibt, wenn man sich hinsetzt und diese fordert. Veränderungen fangen bei jedem von uns selbst an. Was bin ich selber bereit zu tun, was kann ich selber verändern? Kann ich es dabei belassen, eine egozentrische und machtorientierte Politik zu verurteilen, wenn ich selber auch nicht über den Tellerrand schaue, wenn Menschen wie wir beim Leid anderer permanent wegschauen? Wie ist es denn mit unserer Bereitschaft mit anzupacken und dafür auch mal aus unserem eigenen kleinen (noch intakten) Universum hervorzutreten und Verantwortung zu übernehmen? Damit meine ich nicht die große Weltpolitik. Große Veränderungen fangen auch mit kleinen Schritten an. Es wird sich nichts ändern, wenn ich alles um mich herum kritisiere, oftmals blind und ohne jeglichen Hintergrund.

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt doch eins ganz deutlich. Egal wie die Machtverschiebung zwischen CDU und SPD gerade läuft, oder wem eine FDP oder GRÜNE gerade nach dem Mund redet, oder welche Versprechungen vor Wahlen gerade gemacht werden, die Richtung bleibt die gleiche. Es geht immer weniger um die Interessen der Menschen die hier leben, es soll immer mehr für immer weniger staatlicher Verantwortung gezahlt werden … und vor allem … wir dürfen immer weniger dazu sagen. Weiterhin wird durch eine gleichgeschaltete Presse immer mehr dafür gesorgt, dass Informationen im Vorfeld im Interesse der Mächtigen präpariert werden.

Was fällt vielen von uns dazu ein?? Resignation – „ich geh nicht wählen, sind eh alle verlogen“ – oder „ich wähle die AFD, die sind zwar nicht in der Lage was zu ändern, weil ausreichend mit sich selbst beschäftigt, aber ich will den anderen eins auswischen“.

Werden wir irgendwas ändern, indem wir uns gegen die Menschen wehren, die uns jahrelang belogen haben, indem wir den nächsten Parteien hinterherlaufen, die bereits in ihrer Vergangenheit demonstriert haben, dass sie es mit Ehrlichkeit und Charakter nicht so genau nehmen, wenn es um ihre Macht und Geld geht?

Wir haben im Februar in unser kurzes Programm einen wichtigen Punkt an oberster Stelle gesetzt. Auch wir von der DBD werden die Richtung nicht alleine korrigieren können. Dazu muss man die bisher bestehenden kleinen Parteien, die sich wirklich und nachhaltig für die Interessen des Bürgers einsetzen wollen, bündeln. Dies ist nur mit mehr Volksentscheiden und direkter Beteiligung der Bürger an wichtigen Entscheidungen zu erreichen. Genau hier fängt aber auch wieder die Veränderung bei jedem von Euch an. Wenn ich mitentscheiden will, muss ich mir eine Meinung dazu BILDEN. Setzt Euch mehr mit dem auseinander, was Eure und die Zukunft Eurer Kinder betrifft. Dann könnt Ihr mitreden und rennt nicht Wahlperiode für Wahlperiode in Euer eigenes Verderben, oder müsst falschen, selbst ernannten Heilsbringern hinterherlaufen.

Zeit für Veränderung

Fangt bei Euch selber an, hinterfragt bitte grundsätzlich alles und glaubt nichts, weil es immer schon so war, wer schlau schwätzen oder am lautesten Parolen schreien kann. Schaut wo Ihr in Eurem Umfeld mit Euren Möglichkeiten helfen könnt, oft ist ein einfaches nettes Wort und ein Lächeln für viele Menschen schon ein glücklicher Tag. Schaut in Eurer Gemeinde, Stadt, was hier kommunalpolitisch läuft, denn sehr häufig ist hier schon der Anfang allen Übels gesetzt.

Wenn Ihr auch wollt, dass Eure Interessen in Zukunft mehr berücksichtigt werden, Ihr in Sicherheit und Frieden leben wollt, in Würde altern wollt, der Zukunft Eurer Kinder optimistisch entgegen blicken wollt, dann TUT was dafür! Verlasst Euch weder auf die, die Euch seit Jahren anlügen oder auf die, wo jetzt schon offensichtlich ist, dass es auch ihnen in erster Linie um ihre eigenen Interessen geht.

Daher auch zum wiederholten Male meine Bitte an all meine Pendants in den anderen kleinen Parteien, die sich für mehr direkte Beteiligung der Bürger einsetzen, und denen die Interessen der MENSCHEN in diesem Land als ausschließliche Grundlage ihres Handelns sehen: Lasst uns den Bürgern endlich wieder das Gefühl geben, in diesem Land frei und wirklich demokratisch mitarbeiten zu können, und nicht auf Gedeih und Verderb der verlogenen Politik der letzten Jahre hinterherlaufen oder neuen Rattenfängern folgen zu müssen.

Wir brauchen eine Politik vom Bürger für den Bürger und Veränderungen, die jeder zunächst bei sich selbst umsetzen muss.

Ralf Piekenbrock
Bundesvorsitzender
Demokratische Bürger Deutschland

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