Träumerei – Phantasien – Visionen – müssen keine Seifenblasen sein.

7. September 2017 0
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Ein Grund dafür, dass sich Menschen vor Veränderungen fürchten, ist, weil sie sich stets auf das konzentrieren, was sie verlieren könnten, anstatt auf das, was sie dazugewinnen könnten. (Rick Godwin)

Wie die Mühle im Wind, dreht die Welt sich um sich
wie die Blätter am Baum, ist das Leben für mich.
Auf die Welt kommt der eine und der andere geht
wer kommt weiß nicht, was allen hier fehlt.

Dabei könnte es schön sein, nicht nur im Traum
mit Willen zum Ändern – mit Abwarten kaum.
Mit Tatendrang, Freude, Ehrgeiz und Mut
dann wäre die Zukunft für alle sehr gut.

Die Phantasie sie gaukelt, mir viele Bilder vor
total zerstört am Morgen, am Tag darauf ein Thor.
Musik bringt mich in Weiten, wo keiner folgen kann
dann träume ich meine Träume, die ich nur träumen kann.

Ich träume – dass ihr den Verstand bald gebraucht
nie wieder ein Land in ein Blutbad eintaucht.
Die Welt ist nicht schlecht, es sieht bloß so aus
die Trägheit muss nur aus uns allen heraus.

Ich träume – von Menschen mit sehr viel Gefühl
die anderen helfen, dann gibt es nie Krieg.
Für die Korruption ein fremdes Wort ist
mit Kraft und Geist und dem nötigen Biss.

Ich träume – von Gleichheit für jedermann
ein jeder soll leben, wie er es nur kann.
Kein Rassenhass findet mehr Nahrung und Grund
der Mensch ist vernünftig, er tut nur ganz dumm.

Ich träume – von sehr vielen Idealisten
wo sind sie, die ich in der Welt so vermisse?
Es gibt sie, sie haben sich nur gut versteckt
weil unser Verschleiß sie alle verschreckt.

Ich träume – vom Paradies auf der Erde
und dass da auch keine Zerstörer mehr wären.
Ob rechts oder links, radikal oder nicht
raus aus dem Dunkeln, kommt alle ans Licht.

Ich träume – dass Umwelt am Herzen uns liegt
und endlich die Rücksicht den Lärm mal besiegt.
Dass jedem bewusst ist, er ist nicht allein
auch andere wollen des Lebens sich freu‘n.

Ich träume – Exzesse, Gewalt sind vorbei
für Sicherheit sorgt zeitig die Polizei.
Vor Gericht in Zukunft die Wahrheit nur siegt
kein Richter und Anwalt das Recht mehr verbiegt.

Ich träume – dass Kinder hier glücklich sind
viel Platz und Raum für jedes Kind.
Denn Kinder sind ein großer Schatz
ein Haustier dafür ist niemals Ersatz.

Ich träume – von Hilfe für alle Alten
den Lebensabend sehr schön zu gestalten.
Sie sind noch aktiv, haben vieles getan
wir mustern nicht aus, wir sind für sie da.

Ich träume – Behinderte sind nicht allein
sie sind selbstverständlich überall mit dabei.
Kein Hindernis hält sie vom Reisen mehr ab
wir planen und bauen, dass alles gut klappt.

Ich träume – dass Nachbarn sich wieder versteh‘n
und nicht mehr sich aus dem Wege geh‘n.
Im Hause nie ein Mensch vergisst
dass Nachbarschaftshilfe menschlich ist.

Ich träume – dass jeder hier Arbeit hat
zum Wohnen und Wohlfühlen ausreichend Platz.
Dass Gäste auch stets uns willkommen sind
die Zukunft uns allen Gesundheit bringt.

Ich träume – Gesetze sind schützende Hand
nicht Flickwerk – Konzepte für unser Land.
Die Würde der Menschen überall auf der Erde
Bedürfnisse niemals hier Luxus werden.

Wir haben die Welt doch nur ausgelieh’n
warum wollt ihr vor der Verantwortung flieh‘n?
Den Kindern nehmen wir sämtliche Träume
sie wachsen hier auf hinter Stacheldrahtzäune.

Lasst mich nicht mehr träumen so ganz allein
noch irgendwo müssen doch Menschen sein?
Die wissen, wir dürfen den Punkt nicht versäumen
mit dem Chaos der Welt endlich aufzuräumen.

Wilhelmine 1992

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