Nichts sehen – nichts hören – nichts sagen – nichts TUN

28. September 2017 0
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Aus dem Grundgesetz: Artikel 1 – (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Demokratie heißt faktisch, die Anerkennung, dass WIR,
sozial genommen, alle füreinander verantwortlich sind!

Eine Demokratie und ein menschenwürdiges Leben für alle, bekommen wir aber nicht auf dem Silbertablett präsentiert! Da ist das Engagement sämtlicher Bürgerinnen und Bürger gefragt! Menschen, die sich auf dem Rücken anderer ausruhen, und nur die Vorteile für sich in Anspruch nehmen, sollten sich mal überlegen, auf welcher einsamen Insel sie besser aufgehoben wären. Denn irgendwann kommt immer die Retourkutsche fürs Nichtstun, Selbstsucht und Ausbeutung.

Was bleibt von unserer Gemeinschaft übrig, wenn von uns kein Gegenwind kommt, und wir uns dem ausliefern? > Gewaltexzesse. Mob von hirnlosen, vermummten Gewalttätern. Hemmungslose Zerstörung. Terrorgruppen. Tyrannei. Gewaltherrscher. Kriegsverursacher. Waffenhersteller. Glaubensfanatiker, Umweltzerstörer. Ausbeuter. Landräuber. Betrüger usw. usw. <
Alleine könnten diese Tyrannen nichts, absolut nichts anrichten. Aber leider finden diese Leithammel zu allen Zeiten eine Herde mit unbelehrbaren Mitläufern und Erfüllungsgehilfen, die ihnen enthusiastisch und blindlings folgen, ihre Machenschaften gutheißen, und ihr Tun decken. Ein Aussterben ist nicht in Sicht. Solange Führung durch Gewalt und Machtsucht missbraucht wird, und Geld das Goldene Kalb bleibt, um das die Nimmersatten tanzen, wird sich nichts ändern.
Und die Medien schenken ihnen auch noch sensationsgierig eine enorme Aufmerksamkeit und eine breite Plattform zur Selbstdarstellung, wo sie sich so richtig „austoben“ können.
Demokratie hat nichts, absolut nichts mit Gewalt zu tun! Aber mit Nichtstun auch nicht!

Zeit für Veränderung

Feige Moral

Schreien, klagen, ich muss weinen, weltweit kümmert es nicht einen.
Dummheit, Hass, Gewalt und Krieg, um jeden Preis will man den Sieg.
Willkür, Terror in der Welt, keiner hört‘s, weil‘s keinem gefällt.
Hauptsache ist, dass mir nichts passiert, ich schließe ganz einfach meine Tür.

Ich habe mein Haus, ich hab meine Ruh, meine Arbeit, mein Essen, was soll ich denn tun?
Bei der Frage da bleibt es, es steht keiner auf, sie sind zu bequem, es nimmt seinen Lauf.
Ihr klagt zwar über viele Sachen, die Preise, die Mieten, die niemals sacken.
Alles ist teuer, die Löhne hebt rauf, – ist das ein guter Lebenslauf?

Es tut keinem weh egoistisch zu bleiben, ich kann nichts dafür, wenn die anderen leiden.
Sie sollen mir nicht auf der Tasche steh‘n, nicht mein Problem, wem schlecht es geht.
Ihr seid ja so blind, so ohne Verstand, so erschreckend brutal, hoffnungslos verrannt.
Den Kindern macht ihr das Leben doch vor, oh armer Mensch, du gehirnloser Tor.

Im Fernsehsessel und einem Glas Bier, ein jeder spricht, was nutzt es mir?
Was soll denn ich die Welt verbessern, viel einfacher ist doch bloß zu meckern.
Ja im Fußballverein, in der Kneipe und so, erhitzt das Gemüt, hier sieht man rot.
Es muss sich was ändern, ein jeder schreit, am nächsten Tag nichts übrig bleibt.

Auch im Waschsalon und beim Friseur, Politik und Wirtschaft, großes Malheur.
Geschrei im Laden, Büro und auch Werk, es müssen neue Köpfe her.
Die Fehler nur bei anderen sieht, ein Glück, dass mir hier nichts geschieht.
Vom eigenen Ich besessen, vom Stumpfsinn ganz zerfressen.

Wenn jeder vor seiner Haustür nur kehrt, dann wäre das Leben lebenswert.
Und auch den anderen gerne hilft, Gemeinsamkeit – für alle gilt.
Wer faul ist und nur schimpfen kann, ändert nichts im Vaterland.
Das Volk bestimmt und wählt – es ist noch nicht zu spät.

Wilhelmine 1992

Nicht hören, nicht sehen, nicht sprechen
Bildurheber: claudiadf

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