Ist die politische Bühne Schauspiel oder Wirkungsfeld für Demokraten?

20. Juli 2017 0
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Ist die politische Bühne ein subtiles Wirkungsfeld mit engagierten demokratisch denkenden Menschen? – Auch ein geschütztes Revier für wildernde Lobbyisten?

Politiker haben nach einer Bürgerwahl die Interessen des Volkes zu vertreten! Mit den Zielen: Für Frieden zu sorgen, ihr soziales Handeln am Gemeinwohl zu orientieren, ihre Entscheidungen der ganzen Gesellschaft zugutekommen zu lassen, und mit Besonnenheit zu lenken. Tun sie das? Oder ist die Wahl nur ein Freifahrtschein eigene Interessen durchzusetzen?

Ich weiß, es ist ein schweres Amt, das Volk gut zu vertreten
mit Idealen fängt man an, und wird oft nur getreten.
Es gibt sie noch die Engagierten, die selbstlos ihre Arbeit tun
oft steh’n sie nicht auf Wahlkampflisten, sie arbeiten im Hintergrund.

Sie haben sich sehr gut versteckt, zum Nachteil für uns alle
denn so wird Politik zum Dreck, wir sitzen in der Falle.
Denn was man uns sehr oft serviert, ist andrer Leute Tat und Schmutz
das Rädchen Blendung ist geschmiert, wir werden alle nur benutzt.

Die Korruption ist Tagesordnung, Bestechung, Lügen ist ein Sport
man schreckt nicht mal vor einer Drohung, was ist denn schon ein Ehrenwort.
Es ist die größte aller Bühnen, das diplomatische Parkett
vor so viel Anstand wird mir übel, Gefasel, Schauspiel, ach wie nett.

Die Schwätzer an den Tischen, sie lechzen nur nach Macht
lassen sich nie erwischen, wenn Reichtum ihnen lacht.
Und deckt der Zufall einen auf, er dient als Prügelknabe
sein Amt ist weg, er fliegt hinaus, mit dicker, milder Gabe.

Ein Neuer hat sein Amt belegt, er hat zwar keine Ahnung
durch die Partei, das war sein Weg, was braucht er denn Erfahrung?
Und wird auch er dann mal erwischt, mit üppig, prallen Taschen
das bricht ihm selbst nicht das Genick, die andern sind die Flaschen.

Dies Aufgebot an Eitelkeit, ist mir schon lang zuwider
ein bisschen mehr Bescheidenheit, dann kommt der Glaube wieder.
Die Sprüche jedes Mal zur Wahl, das Volk lässt sich verkaufen
wacht endlich auf, verdammt noch mal, wollt ihr im Sumpf ersaufen?

Ihr kommt durch Volkes Wahl zur Macht, sollt für uns gut entscheiden
doch Durchschnitt zittert wenn es kracht, und Misserfolge bleiben.
Bei Wahlen bleiben viel zu Haus, Unsicherheit sie quält
denn nachher kommt was and’res raus, als Mann und Frau gewählt.

Demokratie in Deutschland pur, führt Mitspracherecht der Bürger herbei
Volksentscheide sprechen nur, und nicht mehr ein Parteienbrei.
Wir arbeiten nicht allein für euch, und auch nicht für mehr Steuern
ihr Hochstudierten uns nur täuscht, bald seid ihr uns zu teuer.

Wenn ihr nur eure Arbeit macht, es wäre viel gewonnen
je mehr wir zahlen in den Sack, so schneller ist’s zerronnen.
Wenn eine Frau den Haushalt führt, so schlecht wie ihr den Staat
die Pleite wäre programmiert, Kredit die Bank nicht zahlt.

Was fällt euch ein ihr Volksvertreter, ihr nehmt uns aus, bald bis aufs Hemd
die Schulden wachsen immer schneller, weil keiner von EUCH SPAREN kennt.
Das Lieblingskind die Bundeswehr, das Steckenpferd Beamte
der Pleitegeier Wappentier, das Volk ein dummer Trampel.

Zählt nicht nur die Probleme auf, die ihr geschaffen habt
schnell seid ihr mit den Steuern rauf, wo bleibt die LÖSUNG Vater Staat?
Es gibt so viele Möglichkeiten, zu sparen, wenn man richtig denkt
nicht immer nur zum Volke eilen, Erfolg, bekommt man nicht geschenkt.

Ihr redet viel und sagt doch nichts, Rhetorik heißt das heute
verprasst das Geld, als wär’s ein Spiel, der unersättlichen Meute.
Die Industrie geht mit der Zeit, bringt Leistung Tag und Nacht
ihr aber auf der Strecke bleibt – Dornröschen komm erwach.

Erzählt uns keine Märchen mehr, die stets präsent ihr habt
macht eure eignen Taschen leer, von dem was man euch gab.
Lernt mit dem Geld doch umzugeh‘n, dafür habt ihr studiert
nicht immer nur die andren sehn, wann habt ihr das kapiert?

Und was in vielen Akten steht, ist sehr oft streng geheim
wenn etwas in die Hose geht, war es nicht so gemeint.
Das Volk darf wohl nicht alles wissen, geheimnisvoll wird oft agiert
versteckt sind Wert und ein Gewissen, ist doch egal wenn was passiert.

Wenn ihr in Zukunft weiter macht, mit immer gleicher Masche
euch still ins eigne Fäustchen lacht, weil voll sind eure Taschen.
Dann ist der Zeitpunkt schnell erreicht, das Volk wird sich erheben
die Machtgier der Vernunft dann weicht, das Volk will auch gut leben.

Wo ist das Vorbild, wo die Wahrheit, wer hält das was er uns verspricht?
Wer ist nicht feige, will die Klarheit, komm her und zeige dein Gesicht.
Das Volk braucht Führung kompetent, nicht weichliche Chaoten
die da sind wenn es einmal brennt, die uns durchs Leben lotsen.

Des Volkes Meinung hat Gewicht, seht euch doch in die Augen
der Friede bleibt stets ein Gedicht, bei Menschen die nichts taugen.

Wilhelmine 1992

Politiker Blah Blah
Bildurheber: Валерий Качаев

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  • politiker-blah-blah: Валерий Качаев

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