Die Gewalt eskaliert weltweit. Was können WIR tun?

3. August 2017 0
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Jede und jeder kann sich für den Frieden einsetzen!
Eine Welt völlig ohne Gewalt wird es wohl nie geben. Aber wir können uns gemeinsam darum kümmern, dass es weniger Gewalt und Elend gibt, wenn wir uns für Fairness und Gerechtigkeit einsetzen. Wenn wir rücksichtsvoll miteinander umgehen, andere in ihrer Art anerkennen, und Respekt voreinander haben. Gewaltfreiheit ist die wichtigste Voraussetzung für das Zusammenleben. Gewalt muss in allen Formen eindeutig verurteilt und bestraft werden. Fängt Frieden zu Hause an? Wenn man sich in der Familie gegenseitig zuhört, sich respektiert und Streit ohne Gewalt löst, ist dies in jedem Fall ein Beitrag zum Frieden.

Wilhelmine 1992

Es ist einsam geworden in unserer Zeit – ich kann nicht sagen warum,
es ist kälter geworden, ich fühle das Eis, und komme vor Angst fast um.
Was ist es nur, mit dem ich kämpfe, es springt mich an, ich kann nichts tun,
es packt mich, hüllt mich ein in Dämpfe, und lässt mich keine Stunde ruhn.

Viel Frost im Herzen, Welt aus Stein, geistlos, verblendet, borniert,
wann wird es wohl zu Ende sein, wir halten nicht auf was passiert.
Nur Habgier noch und Machtgefühl, ist alles was ihr zeigt,
macht weiter so und wühlt dabei, im Müll der euch verbleibt.

So sinnlos ist der Kampf und Krieg, doch Waffen bringen Geld,
hat man die Gegner erst besiegt, die Toten kaum noch zählt.
Vernichtet habt ihr Hab und Gut und alles kleingemacht,
besessene Zerstörungswut, um den Verstand gebracht.

Nur Profitmachen euer Ziel, egal wer dabei draufgeht,
es ist ein gnadenloses Spiel, ihr lacht, wer sich hier aufregt.
Dann ruft ihr noch zu Spenden auf, wir alle sollen helfen,
das Elend ist jetzt dort Zuhaus, die Hilfe darf nicht enden.

Von allen Seiten wird es laut, Geld her, dort wird gestorben,
das Land wird wieder aufgebaut, doch weiter geht das Morden.
Geredet wird stets jahrelang, getan wird leider nichts,
Probleme sind zum Lösen da, die Wahrheit muss ans Licht.

Der Mensch ist tot, das Monstrum lebt, wir sorgen für den Nachwuchs,
auch wenn die Erde noch so bebt, hoch lebe jeder Nachruf.
Ich will nicht mehr so hilflos sein, lasst uns gewaltlos kämpfen,
der Widerstand ist heute mein, kein Morgen wird mich dämpfen.

Der Kampf der keine Waffen braucht, nie Blut vergießt und tötet,
wo Schutt und Asche nicht verraucht, wo Geld nicht Wunden lötet.
Es ist kein Zauber, nur versteckt, vergessen und vergraben,
holt es heraus, es ist nicht weg, im Herzen wir es tragen.

Verständnis, Rücksicht, Toleranz, lag lange hier im Argen,
sät aus, damit es wachsen kann, packt an, es hilft kein Klagen.
Nicht reden – sondern regen, steht auf und leistet was,
so ist das Leben eben – nur Liebe tötet Hass.

Taube Symbol des Friedens mit einem Olivenzweig
Bildurheber: pauljune

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  • Taube Symbol des Friedens mit einem Olivenzweig: pauljune

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