Afrika ist ein reicher Kontinent, da gibt es viele Bodenschätze.

21. September 2017 0
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Der afrikanische Kontinent ist reich an Rohstoffen und natürlichen Ressourcen, die eine wichtige, essenzielle wirtschaftliche Grundlage bilden. Afrika verfügt über zahlreiche nicht erneuerbare Rohstoffe von weltwirtschaftlichem Interesse, wie u. a. Öl, Gold, Diamanten, Erze, Platin und Titan. Das wichtigste Exportprodukt Afrikas ist Erdöl, gefolgt von Gold, Diamanten und Metallerzen. Hier greifen Konzerne gierig und unbarmherzig zu.
Aber viel wichtiger und überlebensnotwendig ist für die Bevölkerung der Zugang zu frischem Trinkwasser. Ein Grundbedürfnis, das für alle Menschen zugänglich sein muss!
Hier nur ein Beispiel der praktizierten Ausbeutung: Um möglichst große Profite zu machen, klaut und saugt der Nestlé-Konzern Grundwasser ab, füllt es in Plastikflaschen, und verkauft es als teures Tafelwasser in den reichen Ländern der Welt. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel ab, Brunnen vertrocknen, Felder können nicht mehr ausreichend bewässert werden, die Bevölkerung leidet, kämpft mit Dürren, hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser mehr, und geht überdies leer aus. Nestlé macht mit der natürlichsten Ressource unserer Erde, dem Trinkwasser, ein Milliardengeschäft und bringt gleichzeitig die Menschen in ein Abhängigkeitsverhältnis. Das was vorher für die ohnehin arme Bevölkerung kostenlos war, sollen sie jetzt teuer bezahlen. Wovon?

Wer stoppt diese Ausbeutung??? Den Landraub und die Profitgier der Großkapitalisten? Sowie die Waffenlieferungen!!! Nicht nur in Afrika sondern in allen Entwicklungsländern dieser Welt! Hier werden die Bodenschätze und Menschen von internationalen Konzernen schamlos ausgebeutet, bewusst gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt und durch Gewaltexzesse vertrieben – und die Welt schaut tatenlos zu!
Wir regen uns darüber auf, wenn die Menschen zu uns kommen wollen, nachdem wir selber die Ressourcen, Existenzgrundlage und den Lebensraum der Einwohner zerstört haben.

Die weiße Rasse   –   Wilhelmine 1992

Ich weiß nicht, wer hat euch das Recht gegeben, den Hochmut zu denken nur ihr seid das Leben?
Habt ihr alleine die Erde gepachtet, die Arroganz, den Rest zu verachten?
Nur weil ihr weiß seid habt ihr kein Recht, zu denken, die anderen wären schlecht.
Es sind keine Hunde, sie sind kein Getier, es sind alles Menschen, wie du, ich und wir.

Es sollte schon lange für immer vorbei, sich Menschen zu halten in der Sklaverei.
Ihr schlagt sie, vertreibt sie aus ihrem Land, ihr foltert und tötet mit eiskalter Hand.
Sie sind nun mal anders, als ihr gerne wollt, sie glauben an einen für euch fremden Gott.
Auch sie haben Geist, Gefühle und Qual, die Farbe der Haut ist doch völlig egal.

Warum wollt erhaben ihr über sie steh’n, lasst endlich sie eigene Wege geh‘n.
Wenn Hilfe gefragt, dann helft und packt an, denn ihr vertragt doch auch keinen Zwang.
Für euren Profit macht ihr Völkermord, Ureinwohner, bald sind alle fort.
Sie sind nicht besser oder schlechter als wir, zerstört nicht mehr weiter fremdes Revier.

Verwüstung und Krankheit im fremden Land, Vertreibung und Morden jahrhundertelang.
Am Völker-Elend ihr alle verdient, ein Gewissen wohl keine Rolle spielt.
Ihr plündert dort, wollt unterschlagen, die Wagen habt ihr vollgeladen.
Ihr nehmt sie aus wie eine Weihnachtsgans, stranguliert jeden Versuch von Toleranz.

Euch sollte man prügeln, solange es geht, damit ihr mal endlich die andern versteht.
Gemeinsame Wege könnte man geh‘n, doch Habsucht über Menschsein steht.
Die Geldgier hat euren Verstand blockiert, wer wagt über andere zu triumphier‘n?
Ihr armen Irren was fällt euch ein, wollt ihr für andere Gott etwa sein?

Ob Schwarz oder Weiß, ob Gelb oder Rot, die Menschlichkeit ist lange schon tot.
Die Menschen zerfleischen sich, es ist zuwider, nur Weihnachten singen sie fromme Lieder.

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