Nehmen Sie sich mehr Zeit für sich! Resultat: Steigerndes Wohlbefinden!

23. August 2017 0
183 Hits
0

»Ein Wanderer trifft auf einen Holzfäller, der gerade versucht, einen Baum zu fällen. Seine Säge ist total stumpf und er kommt kaum voran. »Schärfe doch Dein Sägeblatt, dann kannst Du besser sägen und kommst schneller voran«, meint der Wanderer. Darauf erwidert der Holzfäller: »Dazu habe ich keine Zeit – ich muss sägen …«

Wann gewähren wir uns Zeit? Für kleine Fluchten? Vorgehensweisen überdenken? Eine Romanze mit uns selbst? Tretmühle mit Traumschiff tauschen?

Wollen wir nicht alle gerne ab und zu einmal aus dem Alltagstrott ausbrechen, flüchten, ausflippen, so ohne Grund ein wenig spinnen und festgefahrene Regeln brechen …? Ohne darauf zu achten, was die anderen sagen? Dafür brauchen wir kein Alkoholbesäufnis oder sonstige Suchtmittel. Einfach den Mut haben, albern und ausgelassen zu sein, wie ein unbekümmertes Kind. Den Alltag loslassen, und kurzerhand das tun, wozu man gerade Lust hat. Muss ja nicht gerade ein Taxi nach Paris sein. Wie wäre es, auf einer Schaukel in den Himmel zu fliegen, oder Karussell zu fahren, oder in eine Pfütze zu springen? Oder einfach nur laut singend durch die Wohnung zu tanzen. Balsam für die Seele und fühlbare Energiezunahme wären auch ein langer, gedankenverlorener Spaziergang in Mutter Natur, oder barfuß am Sandstrand entlang zu laufen. Haben wir uns ein bisschen Kindsein gerettet?

»Oft sind es gut genutzte Mußestunden,
in welchen der Mensch das Tor zu einer neuen Welt findet.«
(George M. Adams)

Auszeit

Sicherlich ist es für viele Menschen schwer, sich ab und zu aus dem Hamsterrad der täglichen Routine eine Auszeit zu nehmen, und sich zu beschenken. Wir schieben Verpflichtungen, Arbeit, Zeitnot und andere Dinge vor. Ist es letzten Endes nicht eher Trägheit, Angst aus dem Gesellschaftssystem auszubrechen, Nichtloslassenwollen, Harmoniesucht, Nettigkeitssyndrom, Gewohnheitsabhängigkeit, Furcht vor der eigenen Courage etc. etc.?

Nun, wir wollen keinem weh tun … Hängen wir die Schmerzgrenze doch noch ein bisschen höher … Oder?

Hochachtung vor den Menschen (nach wie vor sind es überwiegend Frauen), die aufopferungsvoll, meist über Jahre, ihre kranken oder alten Familienangehörigen pflegen. Das ist mit nichts zu bezahlen und aufzuwiegen. Gehören Sie dazu? Wenn ja, berücksichtigen Sie bitte, dass auch Sie eine Auszeit verdient haben, bevor Sie selber krank werden. Es muss Ihnen vergönnt sein, sich ab und zu frei von jeder Verpflichtung bewegen und erholen zu dürfen. Lassen Sie sich helfen, wenn Sie sich nicht trauen, ob aus Liebe, Pflichtgefühl, moralischen Gründen, oder weil Sie egoistisch festgehalten werden, – oder weil manche sich für unersetzbar halten. Jahrelange aufopfernde Arbeit kann sich in zunehmender Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, und dem Gefühl innerer Leere und Sinnlosigkeit bemerkbar machen. Übertriebene Opferbereitschaft macht krank und sehr schnell alt.

Denken Sie öfter an sich! Passen Sie auf sich auf! Keine falsche Bescheidenheit. Unbehagen auf die Spur kommen und Freiraum schaffen. Sind Sie soweit befreit zu sagen: »Ich würde es vorziehen, dieses oder jenes lieber nicht zu tun.«? Übersteigerter Selbstlosigkeit die Stirn zeigen. Sie schaffen das! Ihr Unterbewusstsein ist wie ein herrlicher, fruchtbarer Garten. Alles was Sie einpflanzen, beginnt zu wachsen und zu wuchern. Und am stärksten gedeihen die Pflanzen, denen Sie die größte Aufmerksamkeit und Pflege zukommen lassen.

Hundertausende von freiwilligen Helfern, und Ehrenamtliche mit ihrem hohen sozialen Engagement, bewahren unsere Politiker davor, Deutschland den sozialen Bankrott zu erklären. Deshalb an dieser Stelle einmal ein dickes Dankeschön an alle guten Geister, die uns das Leben so wunderbar erleichtern. Sie haben einen Orden verdient. Unverständlicherweise bekommen die Menschen, die viel für andere tun, da sind, und ihnen helfen, nicht die ihnen gebührende Anerkennung, und kein angemessenes Gehalt für ihre Leistung. Dabei wäre die Welt ärmer ohne sie, – und wir extrem hilflos, wenn wir sie nicht hätten! Krankenschwestern, Pfleger, (Not-) Ärzte, Hebammen, Sanitäter, Feuerwehr, Polizei, Müllabfuhr, Abwasserentsorger, Kinder- und Seniorenbetreuer, Sozialarbeiter, Umweltschützer, Ehrenamtliche Helfer und viele (Berufs-) Gruppen mehr. Danke, dass es Euch gibt. Ihr sorgt für eine bessere Lebensqualität und entlastet unser Dasein enorm, egal ob wir jung oder in die Jahre gekommen sind.
Wir nehmen es als selbstverständlich hin und schenken diesen Alltagshelden/innen keine oder kaum Beachtung. Aus der Gedankenlosigkeit werden wir erst herausgerissen, wenn wir diese wohltätigen Menschen brauchen. Deshalb sollten wir ihnen mit Respekt, Anerkennung und Dankbarkeit begegnen.

Hamsterrad

Nehmen Sie sich die Zeit – und raus aus dem Haus!

Auch wenn die menschliche Gemeinschaft etwas in die Anonymität abgerutscht ist, zwischenmenschlich gewachsene Gräben nicht leicht zu überwinden sind, Solidarität, Umgangsformen, Aufmerksamkeit, Vorgehensweisen, sowie Wahrnehmung, oft von Gedankenlosigkeit überschattet sind, heißt das noch lange nicht, dass wir uns menschenscheu in unseren vier Wänden verkriechen müssen. Berührungspunkte Frau und Mann, Jung und Alt, Mensch und Mensch, finden sich mit gutem Willen immer.

Ein Schiff ist im Hafen sicher, dafür wurde es aber nicht gebaut. Gehören Sie zu den Menschen, die vorzugsweise im sicheren Hafen bleiben, als sich in die offenen Wellen des Lebens hinauszuwagen? Dann wird es Zeit, endlich einmal den Hafen zu verlassen.

»In 20 Jahren wirst Du eher von den Dingen enttäuscht sein,
die Du nicht getan hast, als von denen, die Du getan hast.
Lichte also die Anker und verlasse den sicheren Hafen.
Lasse den Passatwind in die Segel schließen.
Erkunde, Träume und Entdecke.«
(Mark Twain 1835 – 1910)

Ob wir berufstätig sind oder nicht. Raus aus dem Haus, unter Menschen gehen. Ob in Clubs, Vereinen, Gemeinschaften mit Gleichgesinnten, oder was Sie möchten. Suchen was gefällt, und ausprobieren. Aktiv am Leben teilnehmen, Anschluss finden und Kontakte pflegen, bereichern das Leben sehr. Sich zwischendurch eine Auszeit gönnen, ob unter Menschen oder in der Stille, ist gut für die Gesundheit und hält die Lebensgeister wach.

Werden Sie Ihr eigener Feel-good-Manager! Es gibt nur dieses eine Leben, und das sollten wir uns so glücklich wie möglich gestalten (beruflich wie privat), und uns genügend ZEIT für uns selber nehmen, wie auch für die Familie und Freunde!

Sich zuhause zu verkriechen, und nichts weiter als Kontakte und nonverbale Kommunikation über Internet-Portale, Plattformen, Netzwerke etc. mit irgendwelchen Unbekannten zu pflegen, ist KEINE Alternative für ein persönliches Beisammensein. Übrigens wird nirgendwo so viel gelogen wie im Internet. Wer zu den Web-Junkies gehört: Internet ist Fastfood – Bücher sind Dinner.

Klar, niemand klingelt an der Tür, und präsentiert uns ein gutes Lebensgefühl auf dem Silbertablett. Da müssen wir schon selber für aufstehen. Wir haben Einfluss darauf, ob wir kontaktlos sind oder nicht. Ob es uns gut geht oder nicht. Ob wir uns Zeit nehmen oder nicht. Sollten Sie kontaktscheu sein, gibt es die unterschiedlichsten Hilfen, aus seinem Schneckenhaus herauszukommen. Nutzen Sie diese, und werden frei für das Abenteuer Leben. Die wenigsten Menschen führen freiwillig ein Eremitenleben. Einsamkeit macht krank, alt und sonderbar.

»Unsere Lebenszeit ist ein kostbares Geschenk, uns gegeben,
damit wir in ihr klüger, besser und reifer werden.«

Jemand hat mal gesagt:
»Die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen.«
Nein:
»Die Zeit ist unsere Gefährtin, die uns auf unsere Lebensreise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen«.

Stressbewätigung

Hinterlasse einen Kommentar

  Anmelden  
Benachrichtigen Sie mich zu: