Mut zur Eigenanalyse – Wer bin ICH denn überhaupt?

11. Juli 2017 0
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Funktionieren Sie noch – oder leben Sie bereits …? Schon mal darüber nachgedacht, wer SIE sind und was SIE möchten …?

Jeder hat Einfluss auf seine Daseinsgestaltung, seine Gesundheit, seine Lebensfreude und Lebensqualität. Frau/Mann kann Verschiedenes dafür tun, ihre/seine weitere Lebensreise bunt zusammenzustellen, zu verwirklichen und zu genießen. Das geht auch mit einem Mini-Budget. Da sollten Sie sich aus Angst oder Bequemlichkeit nicht selber ausbremsen. Auch muss die Selbstverantwortung nicht durch Schönheitschirurgen, Spritzenmarathons, Arzttourismus, teure Cremchen oder Unmengen von bunten Pillen gekillt werden. Ängstlichkeit ist ein schlechter Ratgeber. Die positive Einstellung zu sich selbst, der Stolz und die Freude des bisher gelebten Lebens, sind die besten Gesundheitsförderer und Faltenkiller.

Deshalb, egal wie alt Frau/Mann ist … Entscheiden Sie, was Ihnen gut tut und was Sie in Ihrer Lebenszeit noch Weiteres machen möchten. Leben Sie in der Gegenwart! Schöpfen Sie Ihr einzigartiges Leben voll aus, und lassen sich das Recht dazu nicht nehmen!

»Lebe Deine Träume, aber verträume nicht Dein Leben.«

Anhand einer alltäglichen Geschichte, die noch keine zwei Jahre her ist, möchten wir Sie zuerst einmal animieren, sich die Zeit zu nehmen, über sich selber nachzudenken, und ebenfalls eine Eigenanalyse zu erstellen.

Wir dürfen hier das Tagebuch einer jungen Alten veröffentlichen (mit ein paar Ergänzungen von uns), nennen wir sie mal Marie-Luise, die ihre gemachten Erfahrungen, positive wie negative, im Nachhinein aufschrieb, und dabei bemerkte, wie Frust verschwand und Lebensfreude siegte. Das Leben kann so schön sein. Sie fängt damit an, dass sie sich – trotz ihres leicht angegrauten Semesters – noch ein paar Jahre, ihren Fähigkeiten entsprechend, erneut in den Arbeitsmarkt einbringen wollte. Zwar keine Siebzig-Stunden-Woche mehr, dennoch genug, um etwas bewirken zu können.

Bevor sie sich in die Bewerbungs-Vorstellung-Maschinerie stürzte, hatte sie zunächst eine Eigenanalyse erstellt. Sie durchleuchtete und bewertete ihr bisheriges Leben und stellte sich die Fragen: Wie zufrieden bin ich mit meinem Leben? Stehe ich heute da wo ich hin wollte? Bin ich glücklich? Bin ich noch ich? Was will ich noch erreichen? Wofür brenne ich noch? Wie hoch oder gering sind meine Erwartungen? Will ich andere Wege gehen? Spuren hinterlassen? Weiterhin nicht in die Fußabdrücke anderer tapsen? Bekomme ich trotz Arbeitsstunden stressfrei meine gewünschte Lebensqualität hin?

Kommen Ihnen die nun folgenden Gedankengänge von ihr bekannt vor …?

Ich fühlte mich gesund und fit, zweifelte aber etwas an meinem Erscheinungsbild. Komisch, dass Frauen immer zuerst mit daran denken, – typisch Frau eben. Männer überlegen da weniger. Ich fragte mich: Kann ich in meinem Alter und mit meinem Aussehen den Marktanforderungen noch gerecht werden? Gott sei Dank überstanden diese Selbstzweifel (Rollenklischee) – und übrigens sehr blöden Überlegungen – nicht einen einzigen Tag, und ich kam auf das Wesentliche, mein Können und die kreative Umsetzung meiner Pläne zurück. Alles eine Frage des Einsatzes und des Verkaufens. Aus dem Verfügbaren das absolut Beste herausholen.

»Du bist nicht nur das, was man anfassen kann.
Du bist auch all das, was sich in Deinem Kopf befindet.
Das macht Dich einmalig und wertvoll – und
genau genommen unbezahlbar!«

Diese Aussage sollte sich jeder an die Wand hängen und inhalieren! Hilft, wenn man mal unsicher und voller Zweifel ist, oder vom Depressionsteufelchen drangsaliert wird …

Alter und Aussehen fand ich bei mir OK. Klar, die Haut weist ein paar Gebrauchsspuren auf, aber was soll‘s, gelebtes Leben eben. Na ja, das Gewicht …? Da sollten allein aus gesundheitlichen Gründen längst an die zehn … Kilos runter. Wenn es nur nicht so gut schmecken würde … Frauen wie Männer schlecken und schlemmen eben mit Vergnügen. Früher war es Stress oder Frust, jetzt müssen Wechseljahresbeschwerden dafür herhalten (ha, ha). Und ehe es sich verhindern lässt, umschlingen da so ein paar drollige Dellen und gern entbehrliche Ringe die Figur. Sie Fett-Terrassen zu nennen, wäre maßlos übertrieben und unverschämt. Schließlich ist das kein Speck, sondern erotische Nutzfläche … Wieso ist nur mein Sommerkleid vom letzten Jahr wieder eingelaufen …? Verflixt nochmal.

In den Spiegel schauen

Jedoch kein Grund zu kollabieren. Mit etwas Kreativität und Bewegung wollte ich das wieder hinkriegen. Die Hoffnung stirbt zuletzt

Mit Quälerei und dem Diätenwahn habe ich absolut nichts am Hut. Diäten sind nicht mein Ding, weil sie nämlich eines gemeinsam haben: Das Einzige was man auf Dauer verliert, ist Geld. Viele versuchen es mit einer Diät, weil sie sich vor Bewegung und gesundes Essen kochen drücken, und dafür etliche Ausreden (er)finden. Und dann dieser Jo-Jo-Effekt: Da werden aus Winterspeck Frühlingsrollen. Die einen sind nun mal mollig, die anderen schlank. Na und, es muss einen Unterschied geben. Ich pfiff auf Diät und Bikini im Schrank, und freundete mich lieber damit an, meine rundliche Existenz zu akzeptieren. Essen ist Lust und Freude! Blödsinn den unerotischen Kleiderständern und tapezierten Knochen nachzueifern. Wo bleibt denn da die Weiblichkeit? Feminine Ladys haben natürlich(e) Rundungen, ob die Waage nun 70 oder 90 kg anzeigt, ist völlig egal, solange Frau nicht 1,40 m misst … (Bei den Herren gilt das für den Bauchumfang.) Hauptsache beweglich, gepflegt, glücklich und mit Charisma.

Sich den wechselnden Modetrends unterwerfen? Nee, da ist doch eh schon lange kaum was Geschmack-/Stilvolles für Rundliche dabei. Sollen etwa diejenigen, ab Größe 46, die Unfähigkeit der Modemacher-Industrie ausbaden? Was waren das hingegen für elegante Grace-Kelly-Coco-Chanel-Zeiten! Schmeichelhafte und schicke, den Frauen zugetane Qualitätsmode!

Trendunterwürfigkeit verliert sich mit den Jahren bei erfahrenen Käufer/innen. Weil bekanntlich ein (Mode) Trend kommt und geht, und nichts anderes als eine schnelle Veränderungs-bewegung ist. Eine Welle, eine Gelddruckmaschine für Trendsetter, die vom In-sein-Gehabe schwacher Menschen profitieren.

Sollen wir uns etwa knechten, weil eine Minderheit den profanen Äußerlichkeiten verfallen ist, und uns kleine Größen präsentiert, die weder weiblich/männlich noch der Mehrheit der Frauen/Männer entsprechen? Wer kennt nicht das Märchen »Des Kaisers neue Kleider« …? Lassen wir uns auf Äußerlichkeiten reduzieren? NEIN!

Nur …  –  Alles hat so seine Grenzen. Geringfügig kaschieren ist ja ganz schön, doch um stolz ihre festen Rundungen präsentieren zu können, sollte (nicht nur) das weibliche Wesen ein klein wenig tun …

Fortsetzung folgt

Frau wiegt sich

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