2 Wohltuende Auszeit – Urlaub mit Energieschub und Nachhaltigkeit

15. November 2017 0
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Teil 2           (Teil 1)

Fortsetzung Greetsiel

Denn nach dem bekömmlichen Frühstück ging es sofort bei südlichen Sommertemperaturen zum Norddeich bzw. Norden. Ich bin schon so oft da durchgefahren, nahm aber erst an diesem Tag wahr, wie reizend das Städtchen ist.
Wir spazierten über den mit gut sortierten Ständen bestückten Marktplatz, und kauften da und dort ein paar wichtige Dinge ein. – Frau braucht und findet naturgemäß (nicht nur) im Urlaub ständig was. Vor allem kaufte ich mir zwei ärmellose dünne Blusen. Klar, T-Shirts und wärmende Pullis hatte ich mitgenommen, aber wer rechnet an der See Ende April mit einer solchen Hitze? Das habe ich bisher um diese Jahreszeit nicht erlebt.
Anschließend zog es uns zum Norddeich. Dort wurde in den letzten Jahren einiges gebaut und verändert, ohne die Gegend zuzumauern. Vom Parkplatz kamen wir durch einen kleinen gepflegten Park an den Strand, der bei diesem heißen Wetter mit vielen Besuchern belebt war. Schön war es, ein wenig zu verweilen und dem bunten Treiben zuzusehen. Erwachsene und Kinder hatten sichtlich Spaß. Vergnügten sich im kühlenden Wasser, buddelten im Sand, sonnten sich, ließen farbenfrohe Drachen steigen, oder tobten sich mit Ballspielen so richtig aus.
Dann zog es uns weiter zur Seehundstation am Norddeich, die wir uns unbedingt anschauen wollten. Einfach süß die Kleinen. Hier werden aber nicht nur junge aufgefundene Seehunde großgezogen und auf ihr Leben in der Nordsee vorbereitet, sondern es gibt dort auch noch andere Highlights, die einen Besuch lohnen … Spannende Geschichten über den Pottwal, Tiefseetauchen und ein Waloseum. Hier kann man schon ein paar Stunden verbringen, ohne dass es langweilig wird.
Weiter ging es zum Hafen, und ich vermisste die bunten Fischbuden – mit ihren frischen Fischen und den wohlschmeckenden Fischbrötchen -, die ich von früher her vor Augen hatte. Schade, es sah bloß noch nach Gästeabfertigung aus. Das seinerzeit anziehende Fluidum scheint sich verflüchtigt zu haben.
Ein bisschen Suchen, dann fanden wir ein Hotel-Cafe, und stärkten uns mit einem super leckeren Eis (die Größe verschweige ich mal lieber …) für den Rückweg.
In unserem Hotel angekommen, eilte ich natürlich zunächst auf mein Hydrowasserbett zur Massage (2x!).
Auf der Terrasse ließen wir uns das Abendbrot schmecken und flanierten später zum Hafen, um uns zu verabschieden. Ja, leider, denn wir wären gerne noch geblieben. Doch die Arbeit rief. Wir haben uns in dieses zauberhafte Nest verliebt – und werden wiederkommen!
Der Morgen brachte die Heimfahrt. Es ging ab nach Hause. Der letzte Urlaubstag war angebrochen. In knapp drei Stunden waren wir zurück bei mir zu Hause. Bei Kaffee und Kuchen plauschten wir eine Weile, ließen die ganze Woche Revue passieren, schwelgten in Erinnerungen und nahmen den Nieselregen und das kalte Wetter draußen überhaupt nicht zur Kenntnis. Abends ging es für meine Freundin ab nach Hause zu Mann und Kind.
Den Koffer packte ich noch aus, warme Sachen gingen ungebraucht in den Schrank zurück, und den Rest des Abends gab ich mich dem süßen Nichtstun hin. Ich zog es vor, absolut nicht an den nächsten Morgen zu denken, wo uns der Alltag aufs Neue erdet.
Da es im Urlaub weit und breit keine Waage gab (bewusste Wahrnehmung dieses Gegenstandes ließen meine Sinne erholungsbedingt nicht zu), stieg ich am nächsten Morgen mutig auf dieses Gewichtsbestimmungsgerät, in der Hoffnung, zumindest nicht zugenommen zu haben. Schnell vergessen … Mit dem Rückblick auf eine wundervolle Woche tröstete ich mich.

Zusammengefasst kann ich nur sagen: Erschöpft? Nervös? Urlaubsreif? … Und nur noch den einen Wunsch … So bald wie möglich mal raus aus der Alltäglichkeit und ab in die Erholung? Dann sagen Sie „Ja“ zu Greetsiel – einem außergewöhnlich anmutigen, malerischen Fischerdorf mit besonderem Ambiente! In der ebenen herrlichen Naturlandschaft finden Sie Ruhe und Entspannung bei würziger, anregender und gesunder Nordseeluft. Die Zeit bleibt stehen – das Herz öffnet sich der Stille dieser unendlichen Weite. Viele Möglichkeiten bieten sich abzuschalten, durchzuatmen und neue Kräfte zu tanken, z. B. bei ausgedehnten Spaziergängen oder Fahrradtouren. Den Fischern bei der täglichen Arbeit zusehen, durch autofreie, romantische, verwinkelte Gässchen bummeln und in reizenden kleinen Geschäften der Lust des Shoppings frönen. Boote im Kanal beobachten (oder mit ihnen das weitläufige Kanalnetz erkunden), historische Siele bewundern, frischen Fisch essen gehen und vieles mehr. Bestaunen Sie den über 600 Jahre alten idyllischen Fischerhafen mit der größten Krabbenkutterflotte Ostfrieslands und die historische Häuserzeile aus dem 17. Jahrhundert. Hier lernt man wieder, dass Lebensfreude eine Energiequelle unseres Lebens ist.

Bad Bertrich

Noch eine Empfehlung von mir:
Abgespannt? Müde? Genervt? Dann gibt’s nur eins: Raus aus dem Alltag und ab nach Bad Bertrich. Verbringen Sie hier eine traumhaft schöne Zeit und genießen Sie die Ruhe der Natur – Erholung pur in milder gesunder Luft. Ein zauberhaft kleines Heilbad, in einem idyllisch grünen Paradies versteckt, zwischen Mosel und den Maaren der Vulkaneifel, im urigen Üßbachtal, eingebettet in Laub- und Nadelwäldern, mit einer weitgehend unberührten Natur. Eine Welt für sich, weit weg von Hast und Eile und fern vom Massentourismus. Bad Bertrich ist ein Kurort, mit der einzigen Glaubersalztherme Deutschlands, die mit 32°C Naturwärme dem vulkanischen Gestein entspringt. Die Heilerfolge sind anerkannt. Das Kurfürstliche Schlösschen krönt den herrlichen Kurgarten. Gesundheit und Natur, Erlebnis und Kultur prägen diesen Ort. Angebote des Kurortes Bad Bertrich: Thermal-Hallen-/Freibad, 400 qm Wasserfläche, 100 % Thermalwasser, Kurkonzerte, Theateraufführungen, Kabarett, Galeriebesuch, Wanderparadies für Naturfreunde mit 70 km markierten Wanderwegen, Ökogarten, Falkenlay, Elfengrotten, Naturpark, Römerkessel, Angeln im Üßbach, Minigolfanlage, Boccia, Tanzen, Weinprobe. Ausflüge: Trier, Laacher See, Burg Elz, Reichsburg und Senfmühle in Cochem.
Bereits zweimal verbrachten wir ein verlängertes Wochenende in diesem liebenswerten Kur-Städtchen. Unser Hotel erreichten wir nach einer Serpentinenfahrt. Es war ein Genuss oben im Wald anzukommen und auf diesem Fleckchen Paradies den Alltag hinter sich zu lassen. Das Waldhotel mit seiner über Hundertjährigen Tradition, war das einzige Anwesen in idyllischer Höhenlage und traumhaft ruhiger Umgebung. Es verband den Charme eines alten Hauses mit wärmender Gastlichkeit und zeitgemäßem Hotelkomfort. Das Restaurant, der Kastaniengarten, sowie die Sonnenterrasse mit Talblick und die Wellness-Abteilung der Extraklasse, boten den idealen Rahmen, um sich verwöhnen zu lassen. Das Hotel lag in einer so friedvollen Gegend, dass uns beim Kaffee auf der riesigen Terrasse bei dieser Aussicht fast die Luft wegblieb – unbeschreiblich, unwirklich schön. Ein Schmuckstück, mit einer traumhaften Wohlfühloase und körperverwöhnenden Anwendungen.
Leider können wir nur noch in der Erinnerung von diesem Hotel schwärmen, da uns vor einiger Zeit die Schock-Nachricht erreichte, dass das Hotel Marienhöhe in Bad Bertrich an Privatleute verkauft wurde und nicht mehr als Hotel geführt wird. Wer weiß, was die jetzt daraus machen … Das ist äußerst bedauerlich. Ein Juwel für die Allgemeinheit ist verloren gegangen. Aber da nutzt nun mal kein Lamentieren – auf zu neuen Ufern … Was Adäquates suchen … Ich habe da bereits so eine Idee … Hotel Alte Mühle soll ebenfalls sehr gut sein. Das werden wir beizeiten ausprobieren.
Nichtsdestotrotz lohnt sich immer eine Reise nach Bad Bertrich. Das Heilbad hat das gewisse Etwas, was zu fühlen, aber nicht zu beschreiben ist. Es verzaubert von Anfang an. Ein herrliches Fleckchen Erde, wo Frau/Mann eine traumhafte Zeit verbringen, Stille und Landschaft in milder Kurbad-Luft genießen kann.
Bei unserem letzten Besuch spazierten wir wieder durch das fußgängerfreundliche Innenstädtchen, mit überaus charmant einladenden Geschäften und verführerischen Auslagen, die zum Shopping ermuntern. Gerne ließen wir uns animieren. Wo kann Frau schon in einer Riesenauswahl farbenfroher Sommersachen wohlig wühlen …? Später schlenderten wir mit Tüten bepackt durch den prächtigen Kurpark mit seinem Kurfürstlichen Schlösschen, hin zum Kurhaus mit Trink- und Wandelhalle. Alles verführte zum Lustwandeln und vermittelte das Gefühl der beschwingten Erholung. Als dann überraschenderweise im Park-Pavillon ein Kurkonzert mit der Csárdásfürstin losging, spielten unsere Glückshormone verrückt.
Ich kann bestätigen, dass nicht allein die anerkannten Heilerfolge Bad Bertrich prägen. Es ist ein Eldorado für Ruhe und Entspannung, Erlebnis und Kultur, Gesundheit und Wandern in der Natur. Wir kommen bestimmt wieder!

Cochem – Weißmühle

Die dritte Empfehlung von mir, besonders für ein verlängertes Wochenende:
Stellen Sie sich einmal vor, Sie kommen in ein Tal, umgeben von einem dichten, herrlichen Wald, abseits von der Autostraße, wo reine Luft den Alltagsstaub vertreibt. Schmetterlinge tanzen, Glühwürmchen sind noch zu sehen und im Bach können Forellen beobachtet werden. Nur die Vögel zwitschern und den Bach plätschern hören. Sanfter Frieden und Wohltat unverfälscht. Ehemalige Mühlen aus vergangenen Zeiten sind dort zu finden, und schon fast vergessene Flora und Fauna säumen den Wegesrand.
Ein sehr angenehmes Hotel ist das Hotel Weißmühle in Cochem an der Mosel. Wir waren bereits mehrmals dort. Lohnt sich als Tagesausflug und für einen längeren Aufenthalt. Ruhe und Erholung werden in diesem idyllisch gelegenen Hotel großgeschrieben. Die aufmerksamen Gastgeber wissen ihre Gäste zu verwöhnen. Ob mit exzellenter Kochkunst oder im Beauty-Center. Kosmetik- und Wellnesslandschaft runden das Erholungsbild ab. Zur Stadt Cochem ist es nicht weit und zum Wandern geradezu ideal. Moselromantik pur. Herrliche Landschaften, romantische Weinorte und ein einzigartiges Flusstal. Von Cochem aus eine vergnügliche Schifffahrt zu starten, ist die schönste Art, die Mosel mit ihrer einmaligen Flusslandschaft auf sich wirken zu lassen.

Ja, das war es für heute, liebe Leute. Einfach mal hinfahren und ausprobieren. Nicht nur ich alleine habe bei den Dreien die Erfahrung gemacht, dass sich bereits nach ein paar Tagen die Erholung und Entspannung bemerkbar machen. Außerdem ist die Nachhaltigkeit danach um einiges länger, als wenn man 14 Tage irgendwo in die Sonne fliegt, sich braten lässt, … und bereits nach wenigen Tagen im Alltag schon wieder feststellt, urlaubsreif zu sein.

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