2 Stress, Zeitmangel, Geldsorgen? Wie soll man da noch bewusst einkaufen können …?

13. Dezember 2017 0
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Teil 2       (Teil 1)

Alarm im Einkaufskorb. Bewusster einkaufen gehen …? Wie oft haben wir da einen ganzen Katalog von Ausreden parat. Seien wir doch mal ehrlich … Diese ganze „Gesunde-Ernährungs-Sache“ geht uns doch ab und zu gehörig auf die Nerven, weil wir mehr verunsichert als wirklich aufgeklärt werden. Überschwemmt mit guten Ratschlägen, Diäten, Ernährungsgurus und Werbung, Werbung, Werbung, schieben wir Entscheidungen immer weiter hinaus, bis wir selber negativ betroffen sind.

Wie bei allen überlebenswichtigen Sachen, hilft auch hier nur selber Initiative ergreifen und sich umfangreich bei Fachleuten informieren, die unabhängig von der Lebensmittel- und Chemieindustrie neutral, kundig und verständlich Aufklärung betreiben. Die gibt es wirklich, man muss nur etwas suchen (googeln nach Ernährungsberater, UGB-Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung, Krankenkasse fragen, Bücher lesen etc.).
Kein anderer übernimmt die Verantwortung für Ihr Leben und Ihre Gesundheit, wie auch die Ihrer Kinder, als Sie selber. Was Sie sich in den Mund schieben und mit was Sie Ihren Körper pflegen (und nicht malträtieren), liegt allein in Ihrer Hand. Schon die Beachtung der Inhaltsstoffe, sowie die Vermeidung von Zucker (weißes Gift), Süßstoff (Verdacht krebserregend zu sein) und schädlichen Fetten, sowie weniger Fleisch, dafür mehr Gemüse essen, keine Fertiggerichte und Fastfood kaufen, und auf sich achtgeben, ist die halbe Gesundheitsmiete. Obst und Gemüse sind die Tausendsassas unter den Lebensmitteln.

Eine einzige Mahlzeit kann bereits die Hirntätigkeit beeinflussen. Kein anderes Organ ist so von der Ernährung abhängig wie das Gehirn. Was wir zu uns nehmen, ist von großer Bedeutung, für die Intelligenz, die Psyche und das Verhalten.

Wenn wir nicht darauf achten was wir einkaufen und essen, wird uns die Lebensmittelindustrie noch um den Verstand bringen. Denn die industrielle Nahrungsproduktion hat den Esswaren viele Nährstoffe entzogen, die lebenswichtig für die grauen Zellen sind, und Chemikalien eingebaut, die ihnen schaden. Hirnerkrankungen wie Parkinson und Alzheimer werden mit der minderwertigen Qualität unserer Nahrung in Verbindung gebracht.
Zum Beispiel ist Glutamat, ein beliebtes Gewürz in China-Restaurants und bei Fertiggerichten, gefährlich für unsere Nervenzellen. Es ist ein Nervengift, und gilt mittlerweile als Risikofaktor für Alzheimer und Multiple Sklerose.

Der übermäßige Verzehr von Geschmackverstärkern, Farb- und Zusatzstoffen tun ihr übriges dazu, unserer Gesundheit enorm zu schaden.
Farbstoffe werden vor allem von Kindern im Übermaß verzehrt, zu finden unter anderem in Süßwaren, Bonbons, Nachspeisen, Limonaden und Eis. Sie können zu Verhaltensstörungen führen, zu Hyperaktivität und Lernproblemen. Schulkinder können nicht lernen, sind unaufmerksam und hektisch, häufig ausgelöst durch Chemikalien im Essen.
Vegetarier zum Vorbild. Sparsam mit Fleisch und Wurst sein. Dies vermindert unter anderem das Herzinfarkt-Risiko.

Was uns seit Jahren von der Lebensmittelindustrie alles ungestraft ins Essen gemischt wird, grenzt an Volksvergiftung. Die Industrie redet sich damit heraus, dass sie gesetzliche Vorgaben einhält … Aber wir essen tagsüber nicht nur ein Lebensmittel, sondern mehrere, und schon haben wir eine Chemiebombe in uns drin. Krankheiten und Allergien kommen nicht von ungefähr. Aus Profitgier nimmt die Industrie Gesundheitsrisiken in Kauf. Es wird geschlampt auf Teufel komm raus.

Was kann man heute noch essen, ohne anschließend zu erkranken? Unser Vertrauen ist empfindlich gestört. Mittlerweile gibt es gute Aufklärungsbücher. Es ist Pflichtlektüre, wenn Sie auf die eigene Gesundheit und die Ihrer Kinder und Enkel Wert legen. Noch gibt es eine Fülle von Nahrungsmitteln, die Sie beruhigt essen können. Einfach das Richtige kaufen und das Falsche liegen lassen. Vermeiden Sie diesen „Fertigfraß“, der oft mehr gesundheitsschädigende Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker etc. enthält als so manches Hundefutter. Die Regale in den Supermärkten mit Fertigessen, sowie Lebensmittel mit unnötigen Vitaminen versehen, werden immer länger … Was soll die zusätzliche Beimischung von Vitaminen? 90 % der mit Vitaminen beworbenen Lebensmittel sind ungesund. Es ist unverantwortlich und müsste unter Strafe gestellt werden, dass speziell auch für Kinder angepriesene Lebensmittel ungesunde Kalorienbomben, überzuckert und ebenfalls mit Zusatzstoffen versehen sind. Mütter achtet mehr darauf, was Ihr Euren Kindern zu essen gebt.
Es ist Ihre Entscheidung, was Sie in Ihren Einkaufswagen legen. Nehmen Sie sich die Zeit, und schauen bitte vor dem Kauf auf die Inhaltsstoffe, dann vergeht einem meistens schon der Appetit.
Inzwischen gibt es auch jede Menge Bauernläden …

Was machen unsere Politiker? Sie setzen Höchstgrenzen für Zusatzstoffe fest, sonst nix! Vergiftungsübeltäter werden nur durch Zufall geschnappt, und haben keine harten Strafen zu erwarten. Ob die Lebensmittelhersteller ihre eigenen Produkte essen …? Wir glauben nicht.

Opa mit Teller voller Pillen
Bildurheber: nuvolanevicata

Dabei ist eine gesunde Ernährungsweise wirklich nicht mit viel Aufwand verbunden. Die Mengenverhältnisse und die Abwechslung machen den Unterschied. Deshalb ist es auch überhaupt nicht sinnvoll, auf Fette und Kohlenhydrate zu verzichten. Entscheidend ist nur ein guter Mix. Am einfachsten ist eine Vollwerternährung mit möglichst vielen naturbelassenen und wenigen verarbeiteten Lebensmitteln. Dazu gehören viel frisches Obst, Salat, Gemüse, Vollkorngetreideprodukte und Hülsenfrüchte. Achten Sie auf eine schonende Zubereitung mit wenig Fett. Bevorzugen Sie pflanzliche Öle wie Oliven- oder Rapsöl. Auch ein paar Nüsse oder Samen gehören zu einer vollwertigen Ernährung. Eier, Fleisch und Fisch sollten in Maßen genossen werden.

Eine vollwertige Ernährung ist nicht schwer. Was gesund ist, gibt uns die Natur selbst vor. Wer vorwiegend auf naturbelassene Lebensmittel setzt, kann nichts falsch machen und versorgt seinen Körper automatisch mit allem, was er braucht, ganz im Gegensatz zu Fertigprodukten.

Das Gute an der Vollwerternährung: Kalorien zählen und Zutaten abwiegen ist überflüssig. Denn bei den meisten Lebensmitteln, die zu einer vollwertigen Ernährung gehören, dürfen wir sorglos zugreifen. So geht’s:

  • Die Lösung ist ganz einfach. Verwenden Sie nur naturbelassene Lebensmittel und führen Sie diese bedarfsgerecht zu.
  • Gemüse und Obst sollten Bestandteil jeder Mahlzeit sein.
  • Fleisch sollten wir nicht täglich essen, Fisch ein- bis zweimal pro Woche, Wurst und Eier nur selten.
  • Beim Getreide sollten Vollkorn-Produkte bevorzugt werden.
  • Gehen wir keiner anstrengenden Tätigkeit nach, führen wir ausschließlich Lebensmittel mit Fett und Protein in moderater Menge zu.
  • Einfache Kohlenhydrate verwenden wir nur in Zeiten intensiver körperlicher Betätigung.
  • Milch und Milchprodukte nur in mäßigen Mengen verzehren.
  • Fettiges mit Maß, Süßes nur mit Genuss.

Fazit: Gesunde Ernährung ist viel einfacher als man denkt. Essen Sie vor allem das, was unsere Großeltern zur Verfügung hatten. Und machen Sie einen Bogen um alles, was in der Werbung angepriesen wird. Dann haben Sie gute Voraussetzungen gesund zu bleiben.

»In der einen Hälfte des Lebens opfern wir die Gesundheit, um Geld zu erwerben.
In der anderen opfern wir Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen.
Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.«
(Voltaire 1694-1778)

Nebenbei bemerkt:

Wenn Sie beim Einkaufen Geld sparen wollen, dann überprüfen Sie grundsätzlich den Kassenbeleg. Wir sind immer wieder erstaunt, wie leicht sich Menschen übers Ohr hauen lassen. Haben Sie sich mal gefragt, warum Sie an der Kasse oft gefragt werden: »Möchten Sie den Kassenbon?« Die meisten Kunden verneinen, oder beachten den Beleg nicht weiter. Mindestens zweimal im Monat stehen wir an der Supermarktkasse und reklamieren, weil der Betrag auf dem Kassenbon höher ist als der angegebene Sonder-Preis am Warenregal, – und das manchmal drei Wochen hintereinander, weil der niedrigere Artikelpreis in der Kasse nicht einprogrammiert wurde. Für uns ist das Betrug. Wenn Sie sich die Preise nicht merken können, nehmen Sie einen Taschenrechner mit und tippen die Preise ein. Schauen Sie an der Kasse auf den Bon, ob der Betrag übereinstimmt. Nichtkontrolle fördert diese unehrliche Verkaufsweise.

Überlegen Sie auch einmal, ob Sie nicht so etwas Notwendiges wie ein Haushaltsbuch führen sollten (ob jetzt handschriftliche Eintragungen oder per Computer Excel-Tabelle). Es hilft sehr, den Überblick der Ein- uns Ausgaben im Auge zu behalten, solange Sie alle Belege wirklich korrekt eintragen. Gebe ich mehr aus als ich habe? Wie komme ich mit dem Geld über den Monat? Wie sind die Ausgaben gestiegen? Wo kann ich sparen? Brauche ich das wirklich zum Leben, oder kaufe ich es allein aus Gewohnheit ein? Man ist mitunter überrascht, wofür wir unser Geld ausgeben, bzw. warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist. Wenn Sie die Belege über Monate aufheben, können Sie genau sehen, wie die Preise kontinuierlich in allen Bereichen steigen. Die uns vorgesetzten Statistiken/Indexe bezüglich Lebenshaltungskosten sind daher mehr als fragwürdig. Wir müssen für immer weniger Geld mehr arbeiten, bei steigenden Lebenshaltungskosten.

Noch ein Tipp: Vermeiden Sie es, Beträge unter 50 Euro mit der Checkkarte zu bezahlen. Sie werden auf Ihrem Konto schnell merken warum.

Teil 3 folgt

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