1 Spielend leicht das Gedächtnis stärken! Ja es geht wirklich!

11. Oktober 2017 0
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Teil 1 von 2

Wie heißt es doch gleich …? Peinliche Momente, in denen man ratlos vor einem bekannten Gesicht steht, kennt wohl jeder. „Das ist ganz normal“, trösten die Psychologen. „Wir brauchen oft mehrere Sekunden, bis wir einen Namen parat haben“. Auch wenn solche kleinen Gedächtnislücken harmlos sind, sollte man ihnen rechtzeitig begegnen. Am besten, indem man Körper und Geist regelmäßig fordert – aber ohne lästigen Zwang. Wer sich zum Beispiel durch ein Gehirntraining quält, weckt damit Unlust-Gefühle, die die Aufnahmefähigkeit blockieren. Viel effektiver ist es, sieben leichte Schritte in den Alltag zu integrieren, mit denen man seine Gesundheit verbessert, Risikofaktoren fürs Gedächtnis reduziert, Neues dazulernt und sich dennoch nicht verbiegen muss. Das spielerische Training bringt sogar Spaß. Jeder Mensch möchte lernen, wenn er selbst die Inhalte und das Tempo bestimmen kann – das gilt bis ins hohe Alter. Wer sein Gehirn fit und gesund hält, ist belastbarer, fühlt sich besser, altert langsamer.

Sie glauben, Vergesslichkeit mit zunehmendem Alter ist normal? Das Gehirn schrumpft und „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“? Irrtum! Vergessen Sie das Märchen vom altersbedingten Abbau. Hirnforscher haben längst nachgewiesen: Auch im Alter können sich zwischen den 100 Milliarden Nervenzellen noch unzählige neue Vernetzungen bilden – das heißt, auch mit 70+ können wir uns noch eine neue Sprache aneignen und neue Dinge dazulernen, das Gedächtnis schärfen, oder das Gute-Laune-Programm im Kopf starten. Wenn wir unser Gehirn nicht fordern, schrumpft die Gehirnmasse um bis zu 30 %. Das Erfolgsrezept für schlaue graue Zellen heißt: Bewegung, Bewegung, Bewegung – sowie Vitalstoffe und Denk-Training, Meditation, Musik, Schlaf und soziale Kontakte. Laufen Sie sich klug. Damit Sauerstoff, Nährstoffe und Wasser, die Basis für gesunde graue Zellen, in das Gehirn gelangen, ist eine gute Durchblutung wichtig. Ernähren Sie sich richtig und quizzen Sie sich fit (Hirnjogging).

Gedanken / Ideen im Kopf
Bildurheber: Anastasia Popova

Schritt 1: In Bewegung bleiben
Ja, wenn da nicht der innere Schweinehund wäre …
Die besten Geistesblitze hat man im Gehen, denn wer sich bewegt, kann schneller Informationen verarbeiten. Sogar die Mundbewegungen beim Kaugummi-Kauen helfen bereits, einem Vortrag besser zu folgen. Stoppt die Bewegung, sackt allerdings auch die geistige Leistung ab. Hier hilft auf Dauer nur ein gesundes Herz-Kreislauf-System, denn angestrengt nachzudenken strengt den Körper an wie Sport: „Der Bluthochdruck steigt, Atmung und Puls werden schneller und man schwitzt mehr“. Wer öfter mal mit dem Rad zur Arbeit fährt oder 20 Minuten flott spazieren geht, meistert diesen „inneren Sport“ mit links. Die beste Sportart fürs Gehirn ist das Tanzen – das fanden Wissenschaftler in einer Langzeitstudie heraus. „Tanzen ist der wirkungsvollste Bewegungsschutz gegen Demenz. Ständig ist Aufmerksamkeit gefordert, denn man muss auf die Melodie achten und sich immer wieder neu auf den Partner einstellen und die Schrittkombinationen beachten“. Tanzen baut Stress ab und Glückshormone auf.

Schritt 2: Stress reduzieren
Kurzzeit-Stress schärft die Sinne, lässt uns schneller denken und handeln. Doch was in Krisen-Situationen nützlich ist, macht auf die Dauer krank: Es werden vermehrt freie Radikale gebildet, die sich in den Blutgefäßen ablagern und dadurch die Zellen schädigen – auch im Gehirn. Wirkstoffe des Ginkgo-Baumes können solche negativen Stressauswirkungen verringern. Mehrere Studien haben gezeigt, dass der Wirkstoff EGb 761 (Tebonin, Apotheke) zudem die Durchblutung des Gehirns verbessert und die Produktion des Glückshormons Dopamin erhöht. Unser Gehirn kann dadurch Informationen wieder besser managen. Eine große Stressquelle ist das Nachlassen der Sinne – vor allem des Sehsinns. Wenn er nachlässt, kostet es viel mehr Kraft, sich zu orientieren und es fehlt Energie für geistige Höchstleistungen. Und man hört dadurch auch schlechter. Ein Drittel des gesamten geistigen Leistungsabfalls wird allein durch Nachlassen der Sinne verursacht. Oft reicht es aus, eine stärkere Brille zu benutzen.

Work Life Balance - Stop Stress
Bildurheber: norbertsobolewski, Frank Peters

Schritt 3: Tief durchschlafen
Im Schlaf werden Informationen, die wir während des Tages kurzfristig gespeichert haben, neu sortiert und fest im Gedächtnis verankert. Das Ordnen und Strukturieren erfolgt in der Traumphase. Für den Transport ins Langzeit-Gedächtnis ist die Tiefschlafphase entscheidend. Schlafmittel, und dazu gehört auch das Bier am Abend, zerstören die feste Abfolge der Schlafphasen. Vor allem der Tiefschlaf fällt weg. Ohne ihn erholt man sich schlechter, fühlt sich wie zerschlagen und lernt auch weniger. Daher sollte man dauerhaft lieber auf Schlafmittel verzichten. Es ist wichtig, nicht ins Bett zu gehen, solange man noch voll wach ist. Sonst kann man längere Zeit nicht einschlafen und entwickelt Angst davor, dass es wieder passieren könnte. Sieben bis acht Stunden Schlaf  gelten als  ideal,  wobei  Nacht-  und Mittagsschlaf addiert werden. Wer tagsüber müde ist, kann ruhig ins Bett gehen. Aber ein Mittagsschlaf sollte  nicht  länger  als 20 Minuten dauern, sonst gerät man in die Tiefschlafphase und fühlt sich nach dem Aufwachen wie gerädert.

»Die beste Brücke zwischen dem Ufer der Verzweiflung und dem Ufer neuer Hoffnung ist eine gut durchschlafene Nacht.«

Schritt 4: Spielerisch lernen
Im Alter sterben vermehrt Nervenzellen im Gehirn ab – aber sie können auch neu gebildet werden, wenn man kleine Denkspiele in den Alltag integriert. So kann man zum Beispiel ohne Einkaufsliste in den Supermarkt gehen. Oder beim Einkauf vorab schon mal addieren, was man an der Kasse bezahlen muss. Oder an der Kasse innerlich auflisten, was man gerade eingekauft hat. Oder sich auf dem Weg zum Briefkasten oder zur Mülltonne die Farben einiger geparkter Autos merken und auf dem Rückweg kontrollieren. Dabei sollen die Übungen Spaß machen, und dürfen auf keinen Fall zum Zwang werden. Besser ist es, die kleinen Denkspiele immer wieder abzuwechseln. Gedächtnistraining pur ist, wenn ich mich erinnere, was ich gestern in der Zeitung gelesen habe oder vor dem Einschlafen den Tag Revue passieren lasse. Was hat mich interessiert? Worüber würde ich gerne mehr erfahren? Welche Informationen kann ich für mein Leben anwenden? Bei den Fragen auf das Positive konzentrieren, denn wer optimistisch ist, hat im Leben mehr Erfolg.

Ein paar kleine Denkaufgaben >Scherzfragen!< Viel Vergnügen!!!
Die richtigen Antworten erhalten Sie am Mi 18.10.17 mit dem 2. Teil.
Also erst einmal fleißig „hirnen“.

  1. Wie weit läuft der Hirsch in den Wald hinein?
  2. Womit fängt die Bibel an?
  3. Ein Mann hat 6 Töchter und jede Tochter hat einen Bruder. Wie viele Kinder hat der Mann?
  4. Welches Licht beleuchtet den größten Raum?
  5. Wie wird ein Mensch, wenn er ins Rote Meer fällt?
  6. Soll man Kaffee und Tee mit der rechten oder der linken Hand umrühren?
  7. Darf man die Schwiegermutter der Frau seines Bruders heiraten?
  8. Wie viele Eier konnte Kolumbus nüchtern essen?
  9. Nenne 3 Öle, die nicht in den Salat gehören?
  10. Wer ist gestorben und nicht geboren?
  11. Welcher Vogel ist meistens traurig?
  12. Wem sieht man es sofort an, wenn er etwas getrunken hat?
  13. Auf welche Frage kann kein Mensch mit „ja“ antworten?
  14. Welches Jahr hat nur 3 Monate?
  15. Was war am 06.12.2000?
  16. Was ist das für ein Spiel, das man immer anderen geben soll?
  17. Was kann man nicht mit Worten ausdrücken?
  18. Wer ist das: Eines Vaters Kind, einer Mutter Kind – und doch keines Menschen Sohn?
  19. Mit dem Brot isst es wohl manch armer Mann, der Reiche darauf reiten kann. Was ist das?
  20. Was möchte jeder werden, aber keiner sein?
  21. Auf welcher Straße ist noch keiner gefahren?
  22. In welchem Monat werden die meisten Kinder geboren?
  23. Welches Gewicht will keiner verlieren?
  24. Wer tritt uns ungestraft ins Gesicht?
  25. Wie viele Tiere nahm Moses mit in die Arche?
  26. Kann ein Mann die Schwester seiner Witwe heiraten?
  27. Was hat der Arme, was der Reiche nicht hat, was der Verschwender spart und der Geizige gibt?
  28. Eisenhaltiges Abführmittel?
  29. Nenne drei Bäume, die weder Wurzeln, noch Zweige, noch Blätter haben.
  30. Nenne 5 aufeinander folgende Wochentage, in denen kein „a“ vorkommt.
  31. Was gehört nicht zu Ingwer, Kapern, Zimt, Gries und Safran?
  32. Wer gehört nicht zu Markus, Petrus, Thomas, Simon und Judas?
  33. Was passt nicht? Seide, Leinwand, Pinsel, Holz, Papier.
  34. Was passt nicht? Waage, Zwilling, Pfau, Pegasus, Mars.
  35. Wie heißen im Märchen: Fuchs, Hase, Bär und Wolf?
  36. Nenne 3 Ballspiele, die mit F beginnen.
  37. In welcher deutschen Stadt gibt es 572 Brücken – mehr als in Venedig?
  38. Wer sagte: „Passbilder sind die Rache des Fotografen“?
  39. Wie heißt Türsteher auf Schwedisch?
  40. Wann fangen junge Enten an zu schwimmen?
  41. Was für ein Wasser ist ohne Sand?
  42. Wie viel Erbsen gehen in einen Topf?
  43. Wer trägt eine Brille und kann doch nicht sehen?
  44. In welche Gläser kann man am besten einschenken?
  45. Welcher Fisch ist der höflichste?
  46. Welches Bett ist kalt und nass?
  47. Was fällt durch die Scheibe, ohne sie zu zerbrechen?
  48. Wann sagt ein Chinese „Hallo“?
  49. Was macht mehr Lärm als ein heulender Hund?
  50. Was geht in einem fort um den Eichbaum herum, ohne müde zu werden?
  51. Farbige Unterbrechung des Alltags?
  52. Mittelalterliche Körperertüchtigung?
  53. Weibliche Märchengestalt in Karamell?
  54. Geschosse eines Komponisten?
  55. Englisches Wort beim Ringtausch?
  56. Elastische Raubtiere?
  57. Warum macht der Hahn die Augen zu, wenn er kräht?
  58. Was für Haare hat ein schwarzer Hengst?
  59. Wo sagen Füchse und Hasen einander gute Nacht?
  60. Welcher Berg wächst von Tag zu Tag?
  61. Welcher Abend fängt morgens an?
  62. Zeichne ein Quadrat mit 3 Strichen.
  63. Was für ein Weg ist ohne Staub?
  64. Was ist bei einer Mücke groß und bei einem Kamel klein?
  65. Was ist der Unterschied zwischen einem 50 € -Schein und einem 10 € – Schein?
  66. Was tut der Storch, wenn er auf einem Bein steht?
  67. Wie heißt das Kamel Südamerikas?
  68. Was muss im Bierkrug sein?
  69. Wer kommt quer in die Kirche?
  70. Wer es macht, der sagt es nicht. Wer es nimmt, der kennt es nicht. Wer es kennt, der nimmt es nicht. Was ist das?

Wir können nicht verhindern, dass böse Gedanken wie Vögel über uns hinweg fliegen. Aber wir können verhindern, dass sie auf unseren Köpfen Nester bauen.

Es gibt keine Grenzen für das, was man mit dem Geist erreichen kann.

Achte auf Deine Gedanken! Sie sind der Anfang Deiner Taten.

Zu wissen, was man weiß und zu wissen was man nicht weiß, das ist Wissen.

Teil 2 folgt Mi 18.10.17 – mit den Antworten zu den Scherzfragen.

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  • gedanken-ideen-kopf: Anastasia Popova

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